Rückblick Konfioase

Jedes Jahr aufs Neue ist die Konfirmandenoase ein Wagnis. Wer kommt mit? Reichen die Mitarbeiter? Wird es gut? Dieses Jahr hatten wir noch eine ganz andere Herausforderung. Es gab wirklich viele Mitarbeiter, aber das Rüstzeitheim hatte nur begrenzte Schlafplätze. Was ist die Lösung? Es gab vor Ort zwei Zirkuswägen mit Doppelstockbetten, aber ohne Licht, Wasser und Strom. Einige Mitarbeiter haben sich darauf eingelassen. Es war sehr gut! Nach einer gemeinsamen Woche können wir sagen: Wir haben Gott erlebt! Er ist treu und war spürbar anwesend. Das ist Gnade und ein Geschenk. Im Mittelpunkt stand der tägliche Gottesdienst mit Heiligem Abendmahl. Nach wenigen Tagen begannen die ersten vor Freude zum Rüstzeitlied zu tanzen. Eine ansteckende Freude für alle! Drei Mitarbeiter der Band waren krank. Das war für uns herausfordernd, aber Gott rief Mitarbeiter und sie übernahmen die musikalische Ausgestaltung.

Es bleibt besonders, wenn junge Menschen am Nachmittag der Stille das Gespräch mit Mitarbeitern suchen, um ihre Schuld zu bekennen und einen Glaubensschritt gehen, indem sie Jesus in ihr Leben einladen. Auch ganz praktisch wurde geholfen. Beim alljährlichen Arbeitseinsatz in Geilsdorf konnten wir die Gemeinde vor Ort unterstützen. Dafür gab es auch eine Belohnung für jeden in Form von 3l Apfelsaft.

Ein Highlight der gemeinsamen Tage ist sicherlich der abschließende Segnungsabend. Es stärkt unseren Glauben an Jesus, wenn wir uns gegenseitig erzählen, was Jesus in unserem Leben an kleinen und großen Wundern tut. Daraufhin strömten viele junge Menschen zu den Segnungsstationen und ließen für sich beten.

Danke an alle Eltern, die Fahrdienste übernehmen. Danke an alle Mitarbeiter, die sich mit so viel Leidenschaft einbringen. Danke für alle Gebete, die uns getragen haben. Möge Jesus die Frucht wachsen und reifen lassen.

Michael Ahner

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