Vielleicht geht es Ihnen wir mir: Weihnachtsgottesdienste ohne Singen sind wie Gänsebraten ohne Gans – es fehlt etwas ganz Wichtiges! Nun können wir das Singeverbot nicht ändern, aber zu Hause können wir singen, wie uns der Schnabel gewachsen ist. Deshalb habe ich einmal 15 der bekanntesten Weihnachtslieder an der Wolkensteiner Orgel eingespielt. Sie können sie gerne mitsingen, aber auch herunterladen und Ihren Nachbarn eine CD brennen und damit sicher eine Freude machen.

Nachfolgend finden Sie die einzelnen Lieder zum Anhören und Herunterladen sowie die zugehörigen Liedtexte. Die Texte können Sie auch als PDF-Datei herunterladen.

Also, singen Sie laut und fröhlich (Sie können auch gerne die Fenster dazu öffnen, damit es alle hören): Jesus ist geboren!

Dietmar Klemm

Inhaltsverzeichnis

Gelobet seist du, Jesus Christ (EG 23)
Vom Himmel hoch, da komm ich her (EG 24)
Lobt Gott, ihr Christen alle gleich (EG 27)
Es ist ein Ros entsprungen (EG 30)
Zu Bethlehem geboren (EG 32)
Nun singet und seid froh (EG 35)
Fröhlich soll mein Herze springen (EG 36)
Ich steh an deiner Krippen hier (EG 37)
Kommt und laßt uns Christus ehren (EG 39)
Dies ist der Tag, den Gott gemacht (EG 42)
Ihr Kinderlein, kommet (EG 43)
O du fröhliche (EG 44)
Herbei, o ihr Gläubigen (EG 45)
Stille Nacht, heilige Nacht (EG 46)
Kommet, ihr Hirten (EG 48)

Copyright

Gelobet seist du, Jesus Christ (EG 23)

1) Gelobet seist du, Jesu Christ,
dass du Mensch geboren bist
von einer Jungfrau, das ist wahr;
des freuet sich der Engel Schar.
Kyrieleis.

2) Des ewgen Vaters einig Kind
jetzt man in der Krippe findt;
in unser armes Fleisch und Blut
verkleidet sich das ewig Gut.
Kyrieleis.

3) Den aller Welt Kreis nie beschloss,
der liegt in Marien Schoß;
er ist ein Kindlein worden klein,
der alle Ding erhält allein. Kyrieleis.

4) Das ewig Licht geht da herein,
gibt der Welt ein neuen Schein;
es leucht wohl mitten in der Nacht
und uns des Lichtes Kinder macht.
Kyrieleis.

5) Der Sohn des Vaters, Gott von Art,
ein Gast in der Welt hier ward
und führt uns aus dem Jammertal,
macht uns zu Erben in seim Saal.
Kyrieleis.

6) Er ist auf Erden kommen arm,
dass er unser sich erbarm
und in dem Himmel mache reich
und seinen lieben Engeln gleich.
Kyrieleis.

7) Das hat er alles uns getan,
sein groß Lieb zu zeigen an.
Des freu sich alle Christenheit
und dank ihm des in Ewigkeit.
Kyrieleis.

Text: Strophe 1 Medingen um 1380; Strophen 2–7 Martin Luther 1524
Melodie: Medingen um 1460, Wittenberg 1524

↑ nach oben

Vom Himmel hoch, da komm ich her (EG 24)

1) „Vom Himmel hoch da komm ich her,
ich bring euch gute neue Mär;
der guten Mär bring ich so viel,
davon ich singn und sagen will.

2) Euch ist ein Kindlein heut geborn
von einer Jungfrau auserkorn,
ein Kindelein so zart und fein,
das soll eu’r Freud und Wonne sein.

3) Es ist der Herr Christ, unser Gott,
der will euch führn aus aller Not,
er will eu’r Heiland selber sein,
von allen Sünden machen rein.

4) Er bringt euch alle Seligkeit,
die Gott der Vater hat bereit‘,
daß ihr mit uns im Himmelreich
sollt leben nun und ewiglich.

5) So merket nun das Zeichen recht:
die Krippe, Windelein so schlecht,
da findet ihr das Kind gelegt,
das alle Welt erhält und trägt.“

6) Des laßt uns alle fröhlich sein
und mit den Hirten gehn hinein,
zu sehn, was Gott uns hat beschert,
mit seinem lieben Sohn verehrt.

15) Lob, Ehr sei Gott im höchsten Thron,
der uns schenkt seinen ein’gen Sohn.
Des freuet sich der Engel Schar
und singet uns solch neues Jahr.

Text und Melodie: Martin Luther 1535 / 1539

↑ nach oben

Lobt Gott, ihr Christen alle gleich (EG 27)

1) Lobt Gott, ihr Christen alle gleich,
in seinem höchsten Thron,
der heut schließt auf sein Himmelreich
und schenkt uns seinen Sohn,
und schenkt uns seinen Sohn.

2) Er kommt aus seines Vaters Schoß
und wird ein Kindlein klein,
er liegt dort elend, nackt und bloß
in einem Krippelein,
in einem Krippelein.

3) Er äußert sich all seiner G’walt,
wird niedrig und gering
und nimmt an eines Knechts Gestalt,
der Schöpfer aller Ding,
der Schöpfer aller Ding.

4) Er wechselt mit uns wunderlich:
Fleisch und Blut nimmt er an
und gibt uns in seins Vaters Reich
die klare Gottheit dran,
die klare Gottheit dran.

5) Er wird ein Knecht und ich ein Herr;
das mag ein Wechsel sein!
Wie könnt es doch sein freundlicher,
das herze Jesulein,
das herze Jesulein!

6) Heut schließt er wieder auf die Tür
zum schönen Paradeis;
der Cherub steht nicht mehr dafür.
Gott sei Lob, Ehr und Preis,
Gott sei Lob, Ehr und Preis!

Text und Melodie: Nikolaus Herman 1560 / 1554

↑ nach oben

Es ist ein Ros entsprungen (EG 30)

1) Es ist ein Ros entsprungen
aus einer Wurzel zart,
wie uns die Alten sungen,
von Jesse kam die Art
und hat ein Blümlein bracht
mitten im kalten Winter
wohl zu der halben Nacht.

2) Das Blümlein, das ich meine,
davon Jesaja sagt,
hat uns gebracht alleine
Marie, die reine Magd;
aus Gottes ewgem Rat
hat sie ein Kind geboren,
welches uns selig macht.

3) Das Blümelein so kleine,
das duftet uns so süß;
mit seinem hellen Scheine
vertreibt’s die Finsternis.
Wahr‘ Mensch und wahrer Gott,
hilft uns aus allem Leide,
rettet von Sünd und Tod.

Text: Strophe 1+2 Trier 1587 / 1588; Strophe 3 bei Fridrich Layriz
Melodie: 16. Jahrhundert; Köln 1599

↑ nach oben

Zu Bethlehem geboren (EG 32)

1) Zu Bethlehem geboren ist uns ein Kindelein.
Das hab ich auserkoren, sein eigen will ich sein.
Eia, eia, sein eigen will ich sein.

2) In seine Lieb versenken will ich mich ganz hinab;
mein Herz will ich ihm schenken und alles, was ich hab,
eia, eia, und alles, was ich hab.

3) O Kindelein, von Herzen will ich dich lieben sehr,
in Freuden und in Schmerzen je länger und je mehr,
eia, eia, je länger und je mehr.

4) Dazu dein Gnad mir gebe, bitt ich aus Herzensgrund,
daß dir allein ich lebe, jetzt und zu aller Stund,
eia, eia, jetzt und zu aller Stund.

Text: Friedrich Spee 1637
Melodie: Paris 1599; Geistlich Köln 1638

↑ nach oben

Nun singet und seid froh (EG 35)

1) Nun singet und seid froh, jauchzt alle und sagt so:
Unsers Herzens Wonne liegt in der Krippe bloß
und leuchtet als die Sonne in seiner Mutter Schoß.
Du bist A und O, du bist A und O.

2) Sohn Gottes in der Höh, nach dir ist mir so weh.
Tröst mir mein Gemüte, o Kindlein zart und rein,
durch alle deine Güte, o lieber Jesu mein.
Zieh mich hin zu dir, zieh mich hin zu dir.

3) Groß ist des Vaters Huld, der Sohn tilgt unsre Schuld.
Wir warn all verdorben durch Sünd und Eitelkeit;
da hat er uns erworben die ewig Himmelsfreud.
O welch große Gnad, o welch große Gnad.

4) Wo ist der Freuden Ort? Nirgends mehr denn dort,
wo die Engel singen mit den Heilgen all
und die Psalmen klingen im hohen Himmelssaal.
Eia, wärn wir da! Eia, wärn wir da!

Text: Hannover 1646 nach dem lateinisch-deutschen „In dulci jubilo“
Melodie: 14.Jh; Wittenberg 1529

↑ nach oben

Fröhlich soll mein Herze springen (EG 36)

1) Fröhlich soll mein Herze springen
dieser Zeit, da vor Freud
alle Engel singen.
Hört, hört, wie mit vollen Chören
alle Luft laute ruft:
Christus ist geboren!

2) Heute geht aus seiner Kammer
Gottes Held, der die Welt
reißt aus allem Jammer.
Gott wird Mensch dir, Mensch, zugute,
Gottes Kind, das verbind’t
sich mit unserm Blute.

5) Nun er liegt in seiner Krippen,
ruft zu sich mich und dich,
spricht mit süßen Lippen:
„Lasset fahrn, o liebe Brüder,
was euch quält, was euch fehlt;
ich bring alles wieder.“

6) Ei so kommt und laßt uns laufen,
stellt euch ein, groß und klein,
eilt mit großen Haufen!
Liebt den, der vor Liebe brennet;
schaut den Stern, der euch gern
Licht und Labsal gönnet.

7) Die ihr schwebt in großem Leide,
sehet, hier ist die Tür
zu der wahren Freude;
faßt ihn wohl, er wird euch führen
an den Ort, da hinfort
euch kein Kreuz wird rühren.

9) Die ihr arm seid und elende,
kommt herbei, füllet frei
eures Glaubens Hände.
Hier sind alle guten Gaben
und das Gold, da ihr sollt
euer Herz mit laben.

12) Ich will dich mit Fleiß bewahren;
ich will dir leben hier,
dir will ich hinfahren;
mit dir will ich endlich schweben
voller Freud ohne Zeit
dort im andern Leben.

Text: Paul Gerhardt 1653
Melodie: Johann Crüger 1653

↑ nach oben

Ich steh an deiner Krippen hier (EG 37)

1) Ich steh an deiner Krippen hier,
o Jesu, du mein Leben;
ich komme, bring und schenke dir,
was du mir hast gegeben.
Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn,
Herz, Seel und Mut, nimm alles hin
und laß dir’s wohlgefallen.

2) Da ich noch nicht geboren war,
da bist du mir geboren
und hast mich dir zu eigen gar,
eh ich dich kannt, erkoren.
Eh ich durch deine Hand gemacht,
da hast du schon bei dir bedacht,
wie du mein wolltest werden.

3) Ich lag in tiefster Todesnacht,
du warest meine Sonne,
die Sonne, die mir zugebracht
Licht, Leben, Freud und Wonne.
O Sonne, die das werte Licht
des Glaubens in mir zugericht‘,
wie schön sind deine Strahlen!

4) Ich sehe dich mit Freuden an
und kann mich nicht satt sehen;
und weil ich nun nichts weiter kann,
bleib ich anbetend stehen.
O daß mein Sinn ein Abgrund wär
und meine Seel ein weites Meer,
daß ich dich möchte fassen!

5) Wann oft mein Herz im Leibe weint
und keinen Trost kann finden,
rufst du mir zu: „Ich bin dein Freund,
ein Tilger deiner Sünden.
Was trauerst du, o Bruder mein?
Du sollst ja guter Dinge sein,
ich zahle deine Schulden.“

6) O daß doch so ein lieber Stern
soll in der Krippen liegen!
Für edle Kinder großer Herrn
gehören güldne Wiegen.
Ach Heu und Stroh ist viel zu schlecht,
Samt, Seide, Purpur wären recht,
dies Kindlein drauf zu legen!

7) Nehmt weg das Stroh, nehmt weg das Heu,
ich will mir Blumen holen,
daß meines Heilands Lager sei
auf lieblichen Violen;
mit Rosen, Nelken, Rosmarin
aus schönen Gärten will ich ihn
von oben her bestreuen.

8) Du fragest nicht nach Lust der Welt
noch nach des Leibes Freuden;
du hast dich bei uns eingestellt,
an unsrer Statt zu leiden,
suchst meiner Seele Herrlichkeit
durch Elend und Armseligkeit;
das will ich dir nicht wehren.

9) Eins aber, hoff ich, wirst du mir,
mein Heiland, nicht versagen:
daß ich dich möge für und für
in, bei und an mir tragen.
So laß mich doch dein Kripplein sein;
komm, komm und lege bei mir ein
dich und all deine Freuden.

Text: Paul Gerhardt 1653
Melodie: Johann Sebastian Bach 1736

↑ nach oben

Kommt und laßt uns Christus ehren (EG 39)

1) Kommt und lasst uns Christus ehren,
Herz und Sinnen zu ihm kehren;
singet fröhlich, laßt euch hören,
wertes Volk der Christenheit.

2) Sünd und Hölle mag sich grämen,
Tod und Teufel mag sich schämen;
wir, die unser Heil annehmen,
werfen allen Kummer hin.

3) Sehet, was hat Gott gegeben:
seinen Sohn zum ewgen Leben.
Dieser kann und will uns heben
aus dem Leid ins Himmels Freud.

4) Seine Seel ist uns gewogen,
Lieb und Gunst hat ihn gezogen,
uns, die Satan hat betrogen,
zu besuchen aus der Höh.

5) Jakobs Stern ist aufgegangen,
stillt das sehnliche Verlangen,
bricht den Kopf der alten Schlangen
und zerstört der Höllen Reich.

6) O du hochgesegnete Stunde,
da wir das von Herzensgrunde
glauben und mit unserm Munde
danken dir, o Jesulein.

7) Schönstes Kindlein in dem Stalle,
sei uns freundlich, bring uns alle
dahin, da mit süßem Schalle
dich der Engel Heer erhöht.

Text: Paul Gerhardt 1666
Melodie: „Den die Hirten lobeten sehre“

↑ nach oben

Dies ist der Tag, den Gott gemacht (EG 42)

1) Dies ist der Tag, den Gott gemacht;
sein werd in aller Welt gedacht;
ihn preise, was durch Jesus Christ
im Himmel und auf Erden ist.

2) Die Völker haben dein geharrt,
bis dass die Zeit erfüllet ward;
da sandte Gott von seinem Thron
das Heil der Welt, dich, seinen Sohn.

3) Wenn ich dies Wunder fassen will,
so steht mein Geist vor Ehrfurcht still;
er betet an und er ermisst,
dass Gottes Lieb unendlich ist.

4) Damit der Sünder Gnad erhält,
erniedrigst du dich, Herr der Welt,
nimmst selbst an unsrer Menschheit teil,
erscheinst im Fleisch und wirst uns Heil.

5) Herr, der du Mensch geboren wirst,
Immanuel und Friedefürst,
auf den die Väter hoffend sahn,
dich, Gott Messias, bet ich an.

6) Du unser Heil und höchstes Gut,
vereinest dich mit Fleisch und Blut,
wirst unser Freund und Bruder hier,
und Gottes Kinder werden wir.

7) Durch eines Sünde fiel die Welt,
ein Mittler ist’s, der sie erhält.
Was zagt der Mensch, wenn der ihn schützt,
der in des Vaters Schoße sitzt?

8) Jauchzt, Himmel, die ihr ihn erfuhrt,
den Tag der heiligsten Geburt;
und Erde, die ihn heute sieht,
sing ihm, dem Herrn, ein neues Lied!

9) Dies ist der Tag, den Gott gemacht;
sein werd in aller Welt gedacht;
ihn preise, was durch Jesus Christ
im Himmel und auf Erden ist.

Text: Christian Fürchtegott Gellert 1757
Melodie: Martin Luther 1524

↑ nach oben

Ihr Kinderlein, kommet (EG 43)

1) Ihr Kinderlein, kommet, o kommet doch all,
zur Krippe her kommet in Bethlehems Stall
und seht, was in dieser hochheiligen Nacht
der Vater im Himmel für Freude uns macht.

2) O seht in der Krippe im nächtlichen Stall,
seht hier bei des Lichtleins hellglänzendem Strahl
in reinlichen Windeln das himmlische Kind,
viel schöner und holder, als Engel es sind.

3) Da liegt es, das Kindlein, auf Heu und auf Stroh,
Maria und Joseph betrachten es froh,
die redlichen Hirten knien betend davor,
hoch oben schwebt jubelnd der Engelein Chor.

4) O beugt wie die Hirten anbetend die Knie,
erhebet die Hände und danket wie sie;
stimmt freudig, ihr Kinder, wer wollt sich nicht freun?-
stimmt freudig zum Jubel der Engel mit ein.

5) O betet: Du liebes, du göttliches Kind,
was leidest du alles für unsere Sünd!
Ach hier in der Krippe schon Armut und Not,
am Kreuze dort gar noch den bitteren Tod.

6) Was geben wir Kinder, was schenken wir dir,
du bestes, du liebstes der Kinder dafür?
Nichts willst du von Schätzen und Reichtum der Welt,
ein Herz nur voll Demut allein dir gefällt.

7) So nimm unsre Herzen zum Opfer denn hin;
wir geben sie gerne mit fröhlichem Sinn.
Ach mache sie heilig und selig wie deins
und mach sie auf ewig mit deinem nur eins.

Text: Christoph von Schmid 1798 / 1811
Melodie: Johann Abraham Peter Schulz 1794 / 1832

↑ nach oben

O du fröhliche (EG 44)

1) O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren, Christ ist geboren:
Freue, freue dich, o Christenheit!

2) O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Christ ist erschienen, uns zu versühnen:
Freue, freue dich, o Christenheit!

3) O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Himmlische Heere jauchzen dir Ehre:
Freue, freue dich, o Christenheit!

Text: Strophe 1 Johannes Daniel Falk, 1816; Strophe 2+3 Heinrich Holzschuher 1829
Melodie: Sizilien vor 1788; bei Johann Gottfried Herder 1807

↑ nach oben

Herbei, o ihr Gläubigen (EG 45)

1) Herbei, o ihr Gläub’gen, fröhlich triumphieret,
o kommet, o kommet nach Bethlehem!
Sehet das Kindlein, uns zum Heil geboren!
O lasset uns anbeten,
o lasset uns anbeten,
o lasset uns anbeten den König!

2) Du König der Ehren, Herrscher der Heerscharen,
verschmähst nicht zu ruhn in Marien Schoß,
Gott, wahrer Gott von Ewigkeit geboren.
O lasset uns anbeten,
o lasset uns anbeten,
o lasset uns anbeten den König!

3) Kommt, singet dem Herren, singt, ihr Engelchöre!
Frohlocket, frohlocket, ihr Seligen:
„Ehre sei Gott im Himmel und auf Erden!“
O lasset uns anbeten,
o lasset uns anbeten,
o lasset uns anbeten den König!

4) Ja, dir, der du heute Mensch für uns geboren,
Herr Jesu, sei Ehre und Preis und Ruhm,
dir, fleischgewordnes Wort des ewgen Vaters!
O lasset uns anbeten,
o lasset uns anbeten,
o lasset uns anbeten den König!

Text: Friedrich Heinrich Ranke 1826 nach Adeste Fideles
Melodie: John Reading vor 1681

↑ nach oben

Stille Nacht, heilige Nacht (EG 46)

1) Stille Nacht, heilige Nacht!
Alles schläft, einsam wacht
nur das traute, hochheilige Paar.
Holder Knabe im lockigen Haar,
schlaf in himmlischer Ruh,
schlaf in himmlischer Ruh.

2) Stille Nacht, heilige Nacht!
Hirten erst kundgemacht,
durch der Engel Halleluja
tönt es laut von fern und nah:
Christ, der Retter, ist da,
Christ, der Retter, ist da!

3) Stille Nacht, heilige Nacht!
Gottes Sohn, o wie lacht
Lieb aus Deinem göttlichen Mund,
da uns schlägt die rettende Stund,
Christ, in Deiner Geburt,
Christ, in Deiner Geburt.

Text: Joseph Mohr 1818
Melodie: Franz Xaver Gruber 1818

↑ nach oben

Kommet, ihr Hirten (EG 48)

1) Kommet, ihr Hirten, ihr Männer und Fraun,
kommet, das liebliche Kindlein zu schaun,
Christus, der Herr, ist heute geboren,
den Gott zum Heiland euch hat erkoren.
Fürchtet euch nicht!

2) Lasset uns sehen in Bethlehems Stall,
was uns verheißen der himmlische Schall;
was wir dort finden, lasset uns künden,
lasset uns preisen in frommen Weisen.
Halleluja!

3) Wahrlich, die Engel verkündigen heut
Bethlehems Hirtenvolk gar große Freud:
Nun soll es werden Friede auf Erden,
den Menschen allen ein Wohlgefallen.
Ehre sei Gott!

Text: Karl Riedel nach einem böhmischen Weihnachtslied 1870
Melodie: Olmütz 1847

↑ nach oben

Die Texte, Melodien und Sätze der hier veröffentlichten Lieder unterliegen aufgrund ihres Alters nicht mehr dem Urheberrechtsschutz und sind daher gemeinfrei.

Sie dürfen die hier veröffentlichten Texte und Audiodateien ohne Einschränkungen wiedergeben, herunterladen oder anderweitig verwenden.

↑ nach oben