Vertretung und Urlaub

Wolkenstein: Vom 26.10. bis 09.11. ist das Pfarramt in Wolkenstein wegen Urlaub nur Dienstags von 14 bis 18.00 Uhr und Donnerstags von 10 bis 12.00 Uhr geöffnet.

Schönbrunn: Vom 08.10. bis 21.10. ist Pfarrer Ahner wegen Urlaub und Konfirmandenrüstzeit nicht da. Die Kanzlei ist nur am Mittwoch, 10.10.2018 geöffnet. Im Seelsorge- und Trauerfall wenden Sie sich bitte an das Pfarramt in Wolkenstein oder an Frau Pfn. Regel.

Ein Dankeschön für Ihr Kirchgeld!

Auch in diesem Frühjahr haben Sie wieder Ihren Jährlichen Kirchgeldbrief erhalten. Wir möchten an dieser Stelle allen danken, die regelmäßig ihr Kirchgeld entrichten und somit helfen, die vielfältigen Aufgaben unserer Kirchgemeinde zu erfüllen. Herzlichen Dank dafür. Die finanziellen Herausforderungen, angefangen von der Kinderarbeit bis zu den Heiz- und Energiekosten für unsere Kirchen und Pfarrhäuser, werden nicht weniger, sondern steigen kontinuierlich.
All denen, die bisher ihr Kirchgeld aus verschiedenen Gründen noch nicht gezahlt haben, möchten wir es noch einmal ans Herz legen. Unsere Gemeindearbeit erfordert nicht nur den Einsatz vieler haupt- und ehrenamtlicher Mitarbeiter, sondern auch finanzielle Mittel. Beides wollen wir gemeinsam tragen.

Strukturreform unserer Landeskirche – was ist da möglich?

Über die Strukturreform wird viel geredet, irgendwie soll es Zusammenlegungen geben, aber wie sieht dann das Ganze aus? Ende September treffen sich zum ersten Mal die Mitglieder eines Strukturausschusses von unseren sechs Gemeinden, die amtierenden Pfarrer und je zwei Kirchvorsteher aus jeder Gemeinde. Sie werden intensiv beraten und abwägen, welche der vorhandenen Möglichkeiten die sinnvollste für unsere Region ist.

Folgende Möglichkeiten stehen dabei zur Debatte:

1. Gemeindevereinigung

Wie der Name schon sagt: Aus zwei oder auch mehreren Gemeinden wird eine. Viele Gemeinden auch in unserem Umfeld sind diesen Weg schon gegangen.

2. Erweitertes Schwesterkirchgemeindeverhältnis

Wir leben das nun schon seit vielen Jahren als Schönbrunner und Wolkensteiner Gemeinde und haben damit ja auch schon gute Erfahrungen gemacht. Rechtlich ist jede Gemeinde selbstständig, aber die Mitarbeiter im Verkündigungsdienst sind nur bei einer Gemeinde angestellt. In Zukunft soll es die Möglichkeit geben, dass sich zu einem Schwesterkirchgemeindeverhältnis nicht mehr nur vier, sondern sechs Kirchgemeinden zusammenschließen können. Obwohl es auf den ersten Blick die Möglichkeit ist, die die wenigste Veränderung mit sich bringt, kommen doch in einem so großen Gebilde wie unsere Region ist, auf die Mitarbeiter und vor allem auf den Pfarramtsleiter enorme Belastungen zu.

3. Kirchspiel

Das Kirchspiel ist wie eine Art Dach über den Kirchgemeinden (etwas vereinfacht ausgedrückt), bei dem die Kirchgemeindeleitung, die Personalanstellung und die wichtigste Verwaltung einschließlich Finanzverwaltung liegt. Das Miteinander der einzelnen Gemeinden im Kirchspiel muss sorgsam gestaltet werden, sowohl was die Identität der Gemeinden betrifft, die Organisation des Gemeindelebens vor Ort als auch die Gemeindefinanzen bei gemeinsamen Haushalt. Das ist hier wohl die größte Aufgabe, damit es ein gutes Miteinander gibt, in dem jeder sein eigenes Potential ausschöpfen kann.

4. Kirchgemeindebund

Diese neu geschaffene Struktur ist ein Kompromiss zwischen Kirchspiel und Schwesterkirchgemeindeverhältnis. Da es dafür noch keine Beispiele in der Landeskirche gibt, wird dort vieles ganz neu zu bedenken sein. Das Personal ist beim Kirchgemeindebund angestellt, es gibt auch einen gemeinsamen Haushalt und dennoch hat jede Gemeinde ihre eigene Gemeindeleitung. Es wird zu überlegen sein, welche Vorteile diese „Mischvariante“ mit sich bringt.

Soweit eine sehr kurze Vorstellung der Möglichkeiten, die in dem Strukturausschuss diskutiert werden müssen. Sprechen Sie uns Pfarrer oder die Kirchvorsteher an, wenn Sie Fragen haben. Wir freuen uns auch, wenn wir Ihre Anregungen, Ideen und Sorgen aufgreifen können. Und bitte: begleiten Sie die Gespräche im Gebet. Die Struktur muss der Gemeinde dienen, das ist unser Anliegen.

Gemeindezentrum Alte Pfarre – Der Aufbau ist sichtbar

Noch sprechen wir von unserem neuen Gemeindesaal in der Alten Pfarre wegen der vorübergehend aufgestellten Metallstützen augenzwinkernd von der „Säulenhalle“, aber zu erahnen ist bereits, dass es ein schöner Raum werden wird. Der Aufbau geht voran. Das Dach ist gedeckt, die neuen Fenster bereits eingebaut und auch in den Innenräumen kann man immer mehr erahnen und teilweise sogar schon sehen, dass die alte Pfarre zu einem Gebäude wird, das nur darauf wartet, von den Mietern und unserer Gemeinde wieder in Besitz genommen zu werden. Im Kirchenvorstand jedenfalls steigt die Vorfreude schon spürbar.
Wir sind sehr dankbar, dass die Arbeiten recht planmäßig verlaufen und größere Schwierigkeiten bisher ausgeblieben sind.

Um das Pfarrhaus Schönbrunn herrscht rege Bautätigkeit.

Die Dacheindeckung hatte ihr Lebensalter erreicht. Die Dachrinnen waren undicht. Seit April wird nun am Pfarrhaus gebaut. Das gesamte Haus ist mit einem Gerüst umstellt. Im Zuge der Sanierung werden das Dach und die Außenfassade erneuert. Auch der Blitzschutz wird komplett neu hergerichtet, weswegen ums Pfarrhaus herum bereits komplett aufgeschachtet werden musste. Dank des guten und trockenen Wetters sind auf dem Dach die Schiefer schon entfernt und die Schalung bereits erneuert. Auch die Holzverkleidung der Fassade wurde bereits abgerissen, so dass nun Dämmung und neues Holz angebaut werden können. Ein neuer Anstrich des Hauses wird die Sanierung beenden. Die Maßnahme wird zum Teil durch das LEADER Förderprogramm finanziert. Wir freuen uns sehr darauf und hoffen, dass unser Pfarrhaus zum Kirchweihjubiläum im Herbst in neuem Glanz erstrahlt.

Das Pfarrhaus Schönbrunn befindet sich unmittelbar unterhalb der Kirche und bildet zusammen mit dem benachbarten AmbrossGut ein Ensemble, welches unverwechselbar und erhaltenswert ist. Es wurde im Jahr 1784 gebaut und steht unter Denkmalschutz.

Das Pfarrhaus stellt neben der Kirche den Mittelpunkt des gemeindlichen Lebens dar. Um die Nutzung dauerhaft erhalten zu können, sind entsprechende Sanierungsarbeiten am Gebäude notwendig.

Die Dacheindeckung (zuletzt erneuert vor cirka 70 Jahren) wird zunehmend fehlerhaft, herabstürzende Schiefer stellen eine steigende Gefahr für Personen und Fahrzeuge im Gelände dar. Die Dachrinnen sind undicht und verursachen dadurch zunehmend Schäden am Mauerwerk. Das als Wohnbereich genutzte Obergeschoss ist nicht isoliert und weist nur dünne Wände auf.

Durch die Außensanierung soll die Dachlattung und Schiefereindeckung erneuert werden. Dabei wird wieder ein Naturschiefer verwendet. Die Holzverkleidung der Außenfassaden des Obergeschosses soll erneuert werden. Zur Energieeinsparung wird gleichzeitig eine Dämmung eingebracht. Der Blitzschutz des Gebäudes wird an die neuen gültigen Standards angepasst, wobei dazu das Gebäude ringsherum aufgeschachtet werden muss. Die noch nicht erneuerte Nebentür wird durch eine neue Holztür ersetzt. Das Gebäude wird einen neuen Anstrich erhalten. Die Holzverkleidung wird dabei wieder in Farbe gestrichen, um auf Anraten der Denkmalschutzbehörde die Abgrenzung zu einem Bauernhaus deutlich zu machen.

Der optische Gesamteindruck des Gebäudes im Ensemble mit dem AmbrossGut bleibt durch die Sanierung erhalten.