Vertretung und Urlaub

Wolkenstein: Vom 29.07. bis 09.08. ist die Kanzlei wegen Urlaub nur Dienstags von 14 bis 18 Uhr und Donnerstags von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Pfn Regel ist vom 26.08. bis 15.09. 2019 im Urlaub. Die Vertretung hat in der Augustwoche Pfr. Ahner und ab 1. September Pfr. Lau, Großrückerswalde.

Schönbrunn: Pfarrer Ahner ist vom 20. bis zum 27.07.2019 zur Rüstzeit unterwegs und vom 28.07. bis zum 11.08.2019 im Urlaub. Im Trauer- oder Seelsorgefall wenden Sie sich bitte an das Pfarramt in Wolkenstein oder an Pfarrerin Regina Regel. Am 24.07.2019 bleibt die Kanzlei in Schönbrunn geschlossen. Am 14.08.2019 ist die Kanzlei nur von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet.

Lobpreis im Gottesdienst

„Lobe den Herrn meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat!“ So lesen wir es in Psalm 103,2. Und in Psalm 89 heißt es: „Ich will singen von der Gnade des Herrn ewiglich“. Es war den Menschen in der Bibel also sehr wichtig, Gott zu loben. Viele der Psalmen sind regelrechte Lobeshymnen an Gott.

Gemäß dieser Worte gibt es bei uns in der JG nun schon länger eine Zeit des Lobpreises. Dabei singen wir mehrere Lieder am Stück und konzentrieren uns voll auf Gott, wer möchte, schließt die Augen oder steht dazu auf. Außerdem besteht die Möglichkeit, in den Pausen zwischen den Liedern zu beten, aber ansonsten bleibt es einfach still. Es ist eine wunderbare Möglichkeit, in Gottes Gegenwart zu treten und die Sorgen des Alltags hinter sich zu lassen.

Darum wollen wir diese Erfahrung nun auch mit der ganzen Gemeinde teilen. Ab dem Ende der Sommerferien wird sich dadurch in einigen Gottesdiensten der Ablauf leicht verändern. Wir hoffen, dass dieses „Neue“ Sie nicht abschreckt, sondern neugierig macht. Und wenn sie die Texte der Lieder nicht kennen, können sie auch einfach erstmal zuhören und die Worte auf sich wirken lassen und im Herzen in das Lied einstimmen.

Der erste Termin, an dem wir Lobpreis in den Gottesdienst einbringen wollen, ist der 25. August. Sie sind alle herzlich eingeladen.

Debora Weiß (Junge Gemeinde Schönbrunn und Wolkenstein)

Einladende Gemeinde sein!

Eine freundliche Kirche, ansprechende Gottesdienste, eine gute Kinderarbeit – es gibt viele Kriterien, die eine einladende Gemeinde ausmachen. Wir wünschen es uns alle. Und oft sind es gerade die Kleinigkeiten, die den Ausschlag geben.

Deshalb möchte ich heute an Sie die Frage stellen, ob gerade Sie, die Sie jetzt den Gemeindebrief lesen, bereit wären, einen dieser Beiträge zu einer einladenden Gemeinde zu leisten ?

Wir freuen uns, dass jeden Sonntag Kinder in unserem Gottesdienst sind. Auch einige Jugendliche gestalten den Kindergottesdienst mit. Wir suchen weiter Mitarbeiterinnen für diesen wichtigen Dienst.

Kurgäste in Warmbad sollen in unserem Gottesdienst willkommen sein. Sie benötigen einen Fahrdienst zur Kurklinik. Die Zahl der Fahrer hat in letzter Zeit ziemlich abgenommen.

Auch die Besucherfrequenz unserer Offenen Kirche ist in letzter Zeit gestiegen. Wir wünschen uns regelmäßigere Öffnungszeiten, wozu aber Freiwillige fehlen.

Es ist schwierig, wenn Menschen, die in unsere Orte und damit in unsere Gemeinde zuziehen, als erstes Schreiben von der Kirchgemeinde den Kirchgeldbescheid erhalten. Schön wäre es, wenn unser Besuchsdienst erweitert wäre und auch sie mit einem Gemeindebrief begrüßen könnte.

Vielleicht sehen Sie aber auch ganz andere Stellen, an denen Sie etwas beitragen können zu einer guten Atmosphäre in unserer Wolkensteiner Gemeinde. Wenden Sie sich doch bitte an die Mitarbeiter.

Pfrn. Regel

Als 6 Schwestergemeinden gemeinsam auf dem Weg

Ab 1. Januar 2020 tritt der neue Schwesterkirchgemeindevertrag zwischen unseren Gemeinden Drebach, Großrückerswalde, Großolbersdorf, Mauersberg, Schönbrunn und Wolkenstein in Kraft. Im Juni haben die Kirchenvorstände der 6 Gemeinden nach intensiver Beratung den Vertrag unterzeichnet. Als zwei Schwestergemeinden Schönbrunn und Wolkenstein haben wir ja in den vergangenen Jahren gute Erfahrungen gemacht, haben uns kennen und schätzen gelernt. Diesen Weg wollen wir nun auch mit den anderen Gemeinden weitergehen.

Was wird sich ändern? Als erstes werden wir es als Pfarrer, Kantoren und Gemeindepädagoginnen spüren, weil wir als „Mitarbeiter im Verkündigungsdienst“ alle in einer Gemeinde angestellt sein werden. Diese „anstellende Gemeinde“ wird Wolkenstein sein. Dabei bleibt die Aufgabenverteilung vorerst gleich. Aber neu wird ein überregionales Gremium, den sog. „Verbundausschuss“ geben, dem die Pfarrer und je ein Kirchvorsteher angehören. Dieses wird Aufgaben übernehmen, die alle Gemeinden betreffen, vor allen Dingen Entwicklung der weiteren Zusammenarbeit und Planung gemeinsamer Aktivitäten.

Als Kirchvorsteher ist uns beim Blick auf den unterzeichneten Vertrag deutlich: Das ist nur ein Rahmen. Wir werden ihn in den nächsten Jahren füllen müssen. Ob uns das gelingt, hängt wesentlich auch von unserer Bereitschaft dazu ab. Wir wünschen uns, dass das gemeinsame Zeugnis von Jesus in unseren Orten und verschiedenen Außenorten und Ortsteilen deutlicher zu hören ist.

Gemeindezentrum „Alte Pfarre“ – Zielgeraden sind manchmal ganz schön lang

Nun zieht es sich doch ganz schön in die Länge, die Fertigstellung unseres neuen Gemeindesaales. Aber immerhin, das Außengelände leuchtet uns schon in einer ganz neuen Schönheit entgegen. Fast kann man es kaum erwarten, auf diesem Gelände einen Grill anzuwerfen. Aber noch fehlen einige dazugehörige Voraussetzungen im Inneren des Gebäudes. Vor allem die Küche ist zwar eingebaut, aber noch nicht in Funktion.

Ende Juni hatten wir die Vertreterin einer Firma für die Ausstattung von Gemeinschaftsräumen zu Besuch. Sie hatte einige Stühle und Tische im Gepäck, damit wir vor Ort probesitzen, ausprobieren und uns ein Bild machen konnten. Einige Kirchvorsteher und Mitarbeiter waren gekommen und nun freuen wir uns, wenn Ende September die neuen Stühle und Tische geliefert werden.

Ja, so geht es Schritt für Schritt vorwärts, nicht mehr in dem Tempo wie noch vor einigen Monaten, aber stetig.

Und ebenso Stück für Stück erreichen uns Ihre Spenden, besonders für die Stühle. Vielen herzlichen Dank dafür. Doch auch da ist die Zielgerade noch etwas lang, so dass wir Sie weiter um Spenden bitten müssen. Es soll ja unser Gemeindezentrum werden und unser Gemeindesaal, in dem wir uns wohl fühlen, Gemeinschaft haben und unseren Herrn loben wollen.

Außensanierung des Pfarrhauses in Schönbrunn

Es ist vollbracht!

Zwölf Monate lang stand an unserem historischen Schönbrunner Pfarrhaus an drei Seiten ein Baugerüst. Es schränkte für uns Soltaus nicht nur die schöne Aussicht auf Wolkenstein ein. Es hinterließ auch Spuren im Garten. Aber es ist notwendig gewesen. Im September 2018 – noch rechtzeitig vor unserem 300jährigen Kirchweihjubiläum – konnte nach kompletter Dacherneuerung, neuer Holzverkleidung des alten Fachwerkes und Malerarbeiten die Südseite abgerüstet werden. Im Herbst wagte es der Kirchenvorstand verständlicherweise nicht, den erforderlich gewordenen zweiten Bauabschnitt auf der Nordseite zu beginnen. Doch für den Frühling organisierte Kirchvorsteher Jörg Weber einen zügigen Bauablauf mit allen Gewerken, der auch dank des großen Einsatzes der Handwerker realisierbar war!

Natürlich sind es auch für uns Soltaus arbeitsintensive und aufregende Wochen gewesen. Das Auslagern von Möbeln samt ihrem Inhalt aus drei Räumen kostete viel Zeit und Kraft. Als „Möbelrücker“ standen uns tatkräftige Männer zur Seite. Inzwischen sind wir mit dem Einräumen der Wohnung fast fertig.

Bei günstigem Wetter rissen Maurer und Zimmerleute die morschen Wände ab und bauten neue solide Wände ein, und das alles innerhalb von nur 9 Wochen! So konnte Kirchenbaurat Rümmler am 4. Juni die Bauabnahme vornehmen.

Seitdem sind in allen Räumen auch Elektrik und Heizung sowie das WC wieder voll funktionstüchtig. Dafür sind wir sehr dankbar! Ebenso dankbar sind wir Eckhardt und Renate Baldauf, die uns während der Bauzeit in ihrer Ferienwohnung „Asyl“ gaben.

Es war freilich nicht möglich, solch ein Bauvorhaben nur aus Eigenmitteln unserer kleinen Gemeinde zu finanzieren. Um so erfreulicher ist es, dass uns die EU mit 77.000 € Fördermitteln und unsere sächsische Landeskirche mit 30.000 € Baubeihilfe unterstützt. Natürlich sind auch Spenden von Gemeindegliedern eingegangen. Wir danken außerdem allen Falkenbachern und Schönbrunnern, die für das Gelingen ihre Hände gefaltet haben! Unser größtes Dankeschön gilt unserem himmlischen Vater, der Segen zum Bauen gab und dafür sorgte, dass kein Unfall passierte! – Nun ist unsere 235 Jahre alte Pfarre rundrum ein Schmuckstück geworden. Wir wohnen mit Familie Ahner gern darin.

Dietmar und Elvira Soltau

Das Pfarrhaus Schönbrunn befindet sich unmittelbar unterhalb der Kirche und bildet zusammen mit dem benachbarten AmbrossGut ein Ensemble, welches unverwechselbar und erhaltenswert ist. Es wurde im Jahr 1784 gebaut und steht unter Denkmalschutz.

Das Pfarrhaus stellt neben der Kirche den Mittelpunkt des gemeindlichen Lebens dar. Um die Nutzung dauerhaft erhalten zu können, sind entsprechende Sanierungsarbeiten am Gebäude notwendig.

Die Dacheindeckung (zuletzt erneuert vor cirka 70 Jahren) wird zunehmend fehlerhaft, herabstürzende Schiefer stellen eine steigende Gefahr für Personen und Fahrzeuge im Gelände dar. Die Dachrinnen sind undicht und verursachen dadurch zunehmend Schäden am Mauerwerk. Das als Wohnbereich genutzte Obergeschoss ist nicht isoliert und weist nur dünne Wände auf.

Durch die Außensanierung soll die Dachlattung und Schiefereindeckung erneuert werden. Dabei wird wieder ein Naturschiefer verwendet. Die Holzverkleidung der Außenfassaden des Obergeschosses soll erneuert werden. Zur Energieeinsparung wird gleichzeitig eine Dämmung eingebracht. Der Blitzschutz des Gebäudes wird an die neuen gültigen Standards angepasst, wobei dazu das Gebäude ringsherum aufgeschachtet werden muss. Die noch nicht erneuerte Nebentür wird durch eine neue Holztür ersetzt. Das Gebäude wird einen neuen Anstrich erhalten. Die Holzverkleidung wird dabei wieder in Farbe gestrichen, um auf Anraten der Denkmalschutzbehörde die Abgrenzung zu einem Bauernhaus deutlich zu machen.

Der optische Gesamteindruck des Gebäudes im Ensemble mit dem AmbrossGut bleibt durch die Sanierung erhalten.