Vertretung und Urlaub

Schönbrunn: Vom 21.01. bis 24.01.2019 ist Pfarrer Ahner im Auftrag der Jugendarbeit unterwegs. Im Seelsorge- und Trauerfall wenden Sie sich bitte an das Pfarramt in Wolkenstein oder an Frau Pfarrerin Regel.

 

Festschrift 300 Jahre Kirche Schönbrunn

Zum diesjährigen Kirchweihjubiläum können Sie die Festschrift im Pfarramt Schönbrunn oder in der Kirche Schönbrunn für 6€ erwerben. Pfr. Soltau gibt einen spannenden Einblick in das Leben der Kirchgemeinde durch wechselhafte Zeiten hindurch.

 

Gemeindezentrum „Alte Pfarre“ Wolkenstein

Wir sind als Kirchenvorstand sehr dankbar für den sichtbaren Fortschritt bei den Bauarbeiten in der Alten Pfarre. Der Innenausbau nimmt immer mehr Gestalt an. Wenn man einen Blick in den zukünftigen Gemeindesaal wirft, freut man sich schon auf zukünftiges Beisammensein als Gemeinde. Auch die beiden Wohnungen im ersten Stock lassen mehr und mehr erahnen, dass sie für die Mieter ein behagliches Zuhause werden.

Neben unserer Bitte, das Projekt im Gebet mitzutragen, bitten wir Sie auch weiterhin um Ihre Spenden, damit wir den notwendigen Eigenanteil der Kirchgemeinde für die Bauarbeiten aufbringen können.

Vielen Dank schon im Voraus.
Kirchenvorstand Wolkenstein

 

Strukturreform und „Jahr der Erprobung“ – zwei Seiten einer Medaille

In den letzten zwei Gemeindebriefen hatte ich Sie über die anstehende Strukturreform informiert. In nächster Zeit werden wir als Kirchenvorstände diese Informationen intensivieren, so wird z.B. in Schönbrunn am 2. Advent nach dem Gottesdienst eine Gemeindeversammlung stattfinden. Viele Gemeindeglieder sehen diese Entwicklung mit Sorge, macht sie uns doch deutlich, dass die Ressourcen weniger werden und man eben nur das Geld ausgeben kann, das man hat. Aber die Sorge, dass wir von manchem, was uns lieb geworden ist, Abschied nehmen müssen, schleicht durch viele unserer Gemeinden.

Deshalb wollen wir in unserem Kirchenbezirk ganz bewusst den Blickwechsel Richtung Aufbruch und Zukunftsorientierung wagen. Was wäre, wenn die aktuellen Probleme unserer Landeskirche gottgewollt sind und uns zur Umkehr und Neuausrichtung von Kirche und Gemeinde auffordern?
Sind wir als Kirche nicht schon lange und zu sehr mit uns selbst beschäftigt? Setzt Kirche nicht die Mission Gottes zu den Menschen, die in Jesus Christus begonnen hat, fort?

Wir wollen uns herausfordern lassen, über das Wesen von Kirche nachzudenken und uns den Menschen in unseren Orten in ganz neuer Weise missionarisch zuzuwenden – nicht mit fertigen Konzepten, sondern mit liebevoller Offenheit und mit der Bereitschaft, Neues zu erproben.

Dazu soll dieses „Jahr der Erprobung“ in unserem Kirchenbezirk dienen. Wir wollen aus möglichst vielen Gemeinden des Kirchenbezirks Marienberg Ideen missionarischer Gemeindearbeit sammeln. Damit sollen andere Gemeinden ermutigt werden, die eine oder andere Idee in ihren Orten zu probieren.

Um dieses Projekt zu koordinieren, ist eine Steuerungsgruppe ins Leben gerufen worden. Wir sind als Kirchenvorstände zur Zeit auf dem Weg, Gemeindeglieder für die Mitarbeit zu gewinnen.

 

Ephorales Projekt „Jahr der Erprobung“ – Warum es Mut, mich und die eigene Gemeinde braucht…

 

Gottes Geist – Bewegung!

Vieles wird von dieser Bewegung getragen.
Vor allem aber seine Kirche.
Die Gemeinden, in denen wir leben, sind diese Kirche vor Ort.
Eine bunte Gemeinschaft von Gott bewegt.
Nur bewegt sich heute Vieles nicht mehr wie früher.
Gottesdienstbänke bleiben leer, Kreise bluten aus, Zahlen gehen zurück…
Dabei wollen wir doch gern erhalten, was an lebendiger Bewegung bisher vorhanden war.

 

Die Reaktion?

Die Reaktion ist wie beim Drachensteigen, wenn der Drachen anfängt, zu taumeln und zu sinken:
Wir rennen!
Wir strengen uns noch mehr an!
Tun das gleiche wie immer, nur noch intensiver!
Damit in Bewegung bleibt, was sich doch auch bisher bewegte…

 

Wie lange halten wir so durch, wenn nicht der Wind, sondern wir die Bewegung machen?

Manche sind enttäuscht und erschöpft.
Manche packen ein!
„Warum bewegt Gott nicht mehr in seiner Kirche?“
Nun, Gottes Geist weht!
Und Kirche ist dort, wo er weht.
Vielleicht nicht immer auf dem gleichen Feld wie früher.
Aber dann woanders.

 

Wo Kirche das erkennt, muss sie nicht einpacken.

Was wäre, wenn wir weniger rotieren, sondern wieder mehr hinschauen, wo Gottes Geist Menschen jenseits unserer Kerngemeindegrenzen bereits anspricht und bewegt? Was wäre, wenn wir probieren würden, neben den vertrauten Arbeitsfeldern unserer Gemeinden auch neue zu erproben? Wir können diese Bewegung nicht machen, die Kirche und Gemeinden vor Ort trägt. Dauerhaft zu rennen und zu rotieren, ersetzt den Wind nicht, sondern erschöpft und frustriert. Aber wir können in Ruhe wahrnehmen, wo Gottes Geist bereits etwas bewegt. Und wir können den Mut aufbringen, dieser Bewegung nachzugehen, indem wir neue Felder kirchgemeindlichen Handelns erproben.

Ein ganzer Kirchenbezirk macht sich nun auf den Weg und zwar als Erprobungsgemeinschaft, bestehend aus den einzelnen Gemeinden. Dabei geht es darum, voneinander und miteinander zu lernen, wie es eben aussehen kann, Gottes Geist nachzugehen. Was dieses Projekt „Jahr der Erprobung“ in der eigenen Gemeinde bedeuten kann, hängt keineswegs allein vom Kirchenvorstand ab, sondern von allen Gemeindegliedern, die sich herausfordern lassen, Neues missionarisch zu erproben. Dem Kirchenvorstand wurde das Projekt samt Ablauf und Vorgehen bereits präsentiert und Flyer zur Verfügung gestellt. Konkrete Informationen über die Beteiligung und den Stand der Dinge vor Ort erhalten sie beim Kirchenvorstand selbst. Tiefere Einblicke in die Grundgedanken des Projektes und in dessen Verlauf sind zudem über die Internetseite der Ephorie bzw. über www.jahr-der-erprobung.de zugänglich.

 

Um das Pfarrhaus Schönbrunn herrscht rege Bautätigkeit.

Die Dacheindeckung hatte ihr Lebensalter erreicht. Die Dachrinnen waren undicht. Seit April wird nun am Pfarrhaus gebaut. Das gesamte Haus ist mit einem Gerüst umstellt. Im Zuge der Sanierung werden das Dach und die Außenfassade erneuert. Auch der Blitzschutz wird komplett neu hergerichtet, weswegen ums Pfarrhaus herum bereits komplett aufgeschachtet werden musste. Dank des guten und trockenen Wetters sind auf dem Dach die Schiefer schon entfernt und die Schalung bereits erneuert. Auch die Holzverkleidung der Fassade wurde bereits abgerissen, so dass nun Dämmung und neues Holz angebaut werden können. Ein neuer Anstrich des Hauses wird die Sanierung beenden. Die Maßnahme wird zum Teil durch das LEADER Förderprogramm finanziert. Wir freuen uns sehr darauf und hoffen, dass unser Pfarrhaus zum Kirchweihjubiläum im Herbst in neuem Glanz erstrahlt.

Das Pfarrhaus Schönbrunn befindet sich unmittelbar unterhalb der Kirche und bildet zusammen mit dem benachbarten AmbrossGut ein Ensemble, welches unverwechselbar und erhaltenswert ist. Es wurde im Jahr 1784 gebaut und steht unter Denkmalschutz.

Das Pfarrhaus stellt neben der Kirche den Mittelpunkt des gemeindlichen Lebens dar. Um die Nutzung dauerhaft erhalten zu können, sind entsprechende Sanierungsarbeiten am Gebäude notwendig.

Die Dacheindeckung (zuletzt erneuert vor cirka 70 Jahren) wird zunehmend fehlerhaft, herabstürzende Schiefer stellen eine steigende Gefahr für Personen und Fahrzeuge im Gelände dar. Die Dachrinnen sind undicht und verursachen dadurch zunehmend Schäden am Mauerwerk. Das als Wohnbereich genutzte Obergeschoss ist nicht isoliert und weist nur dünne Wände auf.

Durch die Außensanierung soll die Dachlattung und Schiefereindeckung erneuert werden. Dabei wird wieder ein Naturschiefer verwendet. Die Holzverkleidung der Außenfassaden des Obergeschosses soll erneuert werden. Zur Energieeinsparung wird gleichzeitig eine Dämmung eingebracht. Der Blitzschutz des Gebäudes wird an die neuen gültigen Standards angepasst, wobei dazu das Gebäude ringsherum aufgeschachtet werden muss. Die noch nicht erneuerte Nebentür wird durch eine neue Holztür ersetzt. Das Gebäude wird einen neuen Anstrich erhalten. Die Holzverkleidung wird dabei wieder in Farbe gestrichen, um auf Anraten der Denkmalschutzbehörde die Abgrenzung zu einem Bauernhaus deutlich zu machen.

Der optische Gesamteindruck des Gebäudes im Ensemble mit dem AmbrossGut bleibt durch die Sanierung erhalten.