Vertretung und Urlaub

Wolkenstein: Vom 04. bis 08.02.2019 ist das Pfarramt nur am Dienstag von 14 bis 18 Uhr und am Donnerstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet.
Pfarrerin Regel ist vom 25.03. bis 01.04. 2019 im Urlaub. Die Vertretung hat Pfr. Ahner übernommen.

Schönbrunn: Vom 18. bis 02.03. 2019 ist Pfarrer Ahner im Urlaub und im Auftrag der Jugendarbeit unterwegs. Im Seelsorge- und Trauerfall wenden Sie sich bitte an das Pfarramt in Wolkenstein oder an Frau Pfarrerin Regel.

 

Zwischenstopp bei der Außensanierung des Pfarrhauses Schönbrunn

Im April des vergangenen Jahres hat in Schönbrunn eine größere Baumaßnahme begonnen – die Außensanierung. Nun werden sich sicherlich Einige schon gefragt haben, warum das Gerüst am Pfarrhaus immer noch steht. Daher nun ein kleiner Zwischenbericht zum derzeitigen Zwischenstopp:

Nach der Verlegung der neuen Blitzschutzringleitung ums Haus im April/Mai wurden am 19.06. die ersten Schiefer und Dachlatten entfernt. Die Dachdecker erneuerten Stück für Stück auf der Vorderseite das Dach, danach ebenso auf der Rückseite. So mancher hat im vergangenen Sommer beim Nichtstun geschwitzt, mit den Dachdeckern auf dem Dach hätte ich bei diesen Temperaturen nicht tauschen wollen. Für die Pfarrhauskinder war in diesen Sommerferien leider nicht ans Ausschlafen zu denken, denn die Arbeiter mussten die morgendliche Kühle nutzen. Dank des von Gott geschenkten Wetters und der unermüdliche Arbeit der Handwerker konnte die Dacherneuerung ohne Unterbrechung und Wasserschäden durchgeführt werden.

Bei der Erneuerung der Holzverkleidung an der Vorderseite wurden kleine Schäden am darunter befindlichen Fachwerk festgestellt, die ausgebessert werden konnten. Bei der Rückseite gab es dann eine böse Überraschung. Das tragende Fachwerk war in einem katastrophalen Zustand. Der Versuch, auch dort eine Ausbesserung vorzunehmen, schlug fehl. Da stand fest, dass die Wand im Bereich der Wohnung Soltau nicht zu retten ist und komplett erneuert werden muss. Eine Durchführung noch in 2018 schied aufgrund der nötigen Planungen aus und wurde nach 2019 verschoben. Da auch das Kirchweihjubiläum anstand, wurden zumindest die Vorderseite und die beiden Giebel mit Holzverkleidung und Anstrich soweit fertiggestellt.

Derzeit laufen die Planungen für die neuen Bauaufgaben. Für Familie Soltau werden diese zu großen Beeinträchtigungen führen. In den letzten Jahren wurden gerade alle Zimmer neu vorgerichtet und nun das. Die Arbeiten sollen im April / Mai über die Bühne gehen, um dann die Maßnahme komplett abzuschließen. Während dieser Zeit wird Familie Soltau eine Ferienwohnung beziehen. Wir sind trotz des enormen Mehraufwandes froh, dass der Schaden bemerkt worden ist. Früher oder später wäre wahrscheinlich die Wand abgerutscht. Wir hoffen weiterhin auf Gottes Segen für die Arbeiten und Finanzierung.

Jörg Weber

 

Gemeindezentrum „Alte Pfarre“ Wolkenstein – es geht vorwärts, aber es ist noch viel zu tun

Zumindest für Familie Klemm zeichnet sich ein Ende des „Lebens in der Fremde“ ab. Ihre Wohnung steuert zügig auf die Bezugsfertigkeit zu. Doch auch wir als Mitarbeiter und Kirchvorsteher überlegen eifrig, wie die Innenausstattung unserer neuen Gemeinderäume aussehen soll. Wie gesagt: wir überlegen noch, denn die Arbeiten vor allem in den Gemeinderäumen und am Außengelände ziehen sich noch hin. Aber immerhin, eine inoffizielle „Einweihung“ des Gemeindesaals durch den Posaunenchor gab es zum leuchtenden Advent schon, zumal es mit der neuen Heizung trotz Baustellenatmosphäre schön warm ist. Auch das Außengelände nimmt bereits Gestalt an. Besonders der vergrößerte Parkplatz wird vieles entspannen.

In den letzten Wochen konnten wir uns über viele größere und kleinere Spenden für das Gemeindezentrum freuen. Vielen Dank allen, die mit Gebet und Spenden das Projekt mittragen. Für den Bau und nun besonders für die nötige Innenausstattung (Stühle, Tische, Lampen u. ä.) erbitten wir auch weiterhin Ihre Spenden. Ganz herzlichen Dank schon im Voraus.

 

Wohnung in der „Alten Pfarre“ zu vermieten

voraussichtlich ab Frühjahr 2019 für ca. 5 Jahre
Größe: ca. 90 m²
Für Nachfragen und bei Interesse wenden Sie sich bitte an den Kirchenvorstand Wolkenstein

 

Strukturreform – die Debatten sind im vollen Gange

Nein, noch ist nicht abzusehen, welche Struktur unsere Region von Drebach über Hilmersdorf bis Mauersberg erhalten könnte. Aber die Gespräche und Überlegungen werden konkreter.

Eines wird uns, die wir als Kirchvorsteher, Pfarrer und Mitarbeiter an der Debatte beteiligt sind, immer deutlicher: Zusammenarbeit ist für alle Seiten bereichernd, aber sie kann nur gelingen, wenn Gemeindearbeit vor Ort und die Beheimatung der Menschen in den Ortsteilen nicht verloren geht. Und gerade die verschiedenen Ortsteile, nicht nur Falkenbach, Gehringswalde und Hilmersdorf bei uns, sondern auch Hohndorf, Gießbach u.a. sind für unsere gesamte Region typisch und prägend. Dies zu erhalten, ist uns sehr wichtig.

Daneben stehen Fragen im Raum, welche Aufgaben auf die Kirchvorsteher künftig zukommen. Wie weit können sie geistliche Verantwortung vor Ort ausüben, oder besteht später die Gemeindeleitung z.T. aus Personen, die von den Problemen, über die sie entscheiden, räumlich zu weit entfernt sind? Wie kann Verwaltung aussehen, die nah bei den Gemeindegliedern vor Ort ist und dennoch den Anforderungen, die unaufhörlich steigen, gerecht wird? Oder auf einen Satz gebracht: Wie kann Zusammenarbeit / Zusammenschluss fruchtbar werden, damit Gemeinde vor Ort leben bzw. sogar wachsen kann.

Ende Juni soll die Grundentscheidung getroffen sein. Bis dahin ist noch viel zu überlegen und zu durchdenken. Bitte begleiten Sie die Verantwortlichen, den Strukturausschuss und die Kirchvorsteher im Gebet.

 

Außensanierung Pfarrhaus Schönbrunn

Das Pfarrhaus Schönbrunn befindet sich unmittelbar unterhalb der Kirche und bildet zusammen mit dem benachbarten AmbrossGut ein Ensemble, welches unverwechselbar und erhaltenswert ist. Es wurde im Jahr 1784 gebaut und steht unter Denkmalschutz.

Das Pfarrhaus stellt neben der Kirche den Mittelpunkt des gemeindlichen Lebens dar. Um die Nutzung dauerhaft erhalten zu können, sind entsprechende Sanierungsarbeiten am Gebäude notwendig.

Die Dacheindeckung (zuletzt erneuert vor cirka 70 Jahren) wird zunehmend fehlerhaft, herabstürzende Schiefer stellen eine steigende Gefahr für Personen und Fahrzeuge im Gelände dar. Die Dachrinnen sind undicht und verursachen dadurch zunehmend Schäden am Mauerwerk. Das als Wohnbereich genutzte Obergeschoss ist nicht isoliert und weist nur dünne Wände auf.

Durch die Außensanierung soll die Dachlattung und Schiefereindeckung erneuert werden. Dabei wird wieder ein Naturschiefer verwendet. Die Holzverkleidung der Außenfassaden des Obergeschosses soll erneuert werden. Zur Energieeinsparung wird gleichzeitig eine Dämmung eingebracht. Der Blitzschutz des Gebäudes wird an die neuen gültigen Standards angepasst, wobei dazu das Gebäude ringsherum aufgeschachtet werden muss. Die noch nicht erneuerte Nebentür wird durch eine neue Holztür ersetzt. Das Gebäude wird einen neuen Anstrich erhalten. Die Holzverkleidung wird dabei wieder in Farbe gestrichen, um auf Anraten der Denkmalschutzbehörde die Abgrenzung zu einem Bauernhaus deutlich zu machen.

Der optische Gesamteindruck des Gebäudes im Ensemble mit dem AmbrossGut bleibt durch die Sanierung erhalten.