Vertretung und Urlaub

Schönbrunn: Pfarrer Ahner hat vom 23.-28.04.2019 und vom 15.-19.05.2019 Urlaub. Im Trauer- oder Seelsorgefall wenden Sie sich bitte an das Pfarramt in Wolkenstein oder Pfarrerin Regina Regel. Am 24. April bleibt die Kanzlei in Schönbrunn geschlossen.

 

Wie die Zeit vergeht

Es sind schon 3 ½ Jahre, dass meine Familie und ich unseren Dienst hier in Schönbrunn begonnen haben. Die Landeskirche Sachsen hat uns an diesen Ort ausgesandt und wir sind sehr froh darüber. Ich war noch Anfänger und zwar für 3 Jahre auf Probe. Diese Zeit ist nun vorüber und ich war aufgefordert, mich neu auf eine Pfarrstelle zu bewerben. Wir haben uns entschieden weitere Jahre in Schönbrunn zu bleiben. Die Kirchenvorstände in Schönbrunn und Wolkenstein haben das bei einer gemeinsamen Wahl im März bestätigt. Ich werde meinen Dienst weiterhin zu 50% in der Gemeinde und zu 50% in der Jugendarbeit des Kirchenbezirks tun. Am 08. September ist um 10 Uhr ein Gottesdienst zu meiner Ständigwerdung geplant. Ich freue mich, hier mit euch und Ihnen am Reich Gottes zu bauen und als Seelsorger ein offenes Herz und Ohr für die Hoffnungen, Wünsche und Nöte zu haben. Wir haben einen so großartigen Herrn Jesus Christus! Es ist mein Herzenswunsch, dass wir seinen Namen in unseren Orten bekannt machen und uns gegenseitig im Glauben an ihn stärken und ermutigen.

Ihr/ Euer Pfr. Michael Ahner

 

Gemeindezentrum Alte Pfarre – da kommt Leben rein!

Ja, es kommt wieder Leben rein in die Alte Pfarre. Die Blumen an den Fenstern zeigen deutlich: Familie Klemm ist bereits wieder eingezogen. Ein herzliches Willkommen Euch als Familie wieder zurück in Wolkenstein!

Doch auch die neue, innere Eingangstür mit der Klingelanlage und dem Blick in den neu renovieren Flur wirken schon richtig einladend, auch wenn die Außenerscheinung noch sehr nach Baustelle aussieht. So sagen diese beiden Türen eigentlich schon alles über den Fortgang der Bauarbeiten.

Ja, die alte Pfarre ist bereits wieder bewohnbar, aber noch nicht nutzbar für uns als Gemeinde. Und das wird sicher auch noch etwas dauern, denn die bauliche Fertigstellung der Gemeinderäume ist die eine Seite. Sie zieht sich doch etwas länger hin, mancher Raum ist noch immer im Rohbau. Die andere Seite ist eine gute, zweckmäßige und einladende Inneneinrichtung, die gut überlegt sein will. Und wir müssen an dieser Stelle auch schauen, wie weit unsere finanziellen Möglichkeiten reichen. Kücheneinbau, neue Tische, zusätzliche Stühle, evtl. Einbauschränke – das kostet. Wir sind dankbar, dass auch dafür Spenden aus unserer Gemeinde eingehen und bitten Sie weiter darum.

Die Vorfreude steigt! Schritt für Schritt nimmt unser Wunder „Gemeindezentrum Alte Pfarre“ Gestalt an. Unserem Gott sei immer wieder Dank!

 

Strukturreform – Endspurt zum Neuanfang

Der Endspurt hat begonnen. Am 6. April werden sich die Kirchvorsteher aller sechs Gemeinden unserer sogenannten Struktureinheit einen Tag lang zusammensetzen und noch einmal alles Für und Wider der einzelnen Varianten der Zusammenarbeit abwägen. Das Ergebnis wird dann als Beschlussvorlage in den einzelnen Kirchenvorständen zur Abstimmung kommen. Wir wollen mit dieser Entscheidung, wie auch immer sie ausfallen wird, den Startpunkt zu einem gemeinsamen Weg setzen. Denn der Beschluss über die Rechtsform der Zusammenarbeit ist ja nur die eine Seite. Dort spielen Überlegungen, wie weit wir bereit für einen mehr oder weniger engen Zusammenschluss sind und welche Rechtsform für uns als doch eine Gruppe von recht starken Gemeinden sinnvoll und wünschenswert ist, die entscheidende Rolle.

Die zweite Seite ist das, was wir leben wollen. Und darum soll es zu dem gemeinsamen Treffen der Kirchvorsteher auch gehen. Wir möchten die Zusammenarbeit gestalten, wollen fragen, wie wir einander stärken und unser Zeugnis für Jesus Christus in unseren Orten sichtbarer und hörbarer machen können. Uns liegt daran, dass geistliches Leben in unseren Gemeinden vor Ort gestärkt wird.

Auf diesem Weg sind wir schon ein ganzes Stück gegangen, manche Vorurteile haben wir abgebaut, haben uns schon etwas näher kennen gelernt und spüren, dass so manches gemeinsam besser gelingt. Schritt für Schritt wollen wir auf diesem Wege weitergehen, sowohl wir als bereits zusammengehörige Schwesterkirchgemeinden Schönbrunn und Wolkenstein, als auch gemeinsam mit den weiteren Gemeinden Großrückerswalde, Mauersberg, Drebach und Großolbersdorf.

Ein besonderes Augenmerk wird in den nächsten Jahren auch auf der Verwaltung liegen, die durch Anforderungen staatlicherseits in den letzten Jahren immer anspruchsvoller und auch aufwendiger geworden ist. Die Ansprechbarkeit vor Ort ist uns dabei ebenso wichtig wie Formen weiterer Zusammenarbeit. Auch an dieser Stelle sind wir ebenso wie auch unsere gesamte Landeskirche auf dem Weg.

Ja, wir sind auf dem Weg. Und das ist ein Grund dafür, weshalb diese Information im Gemeindebrief noch nicht sehr konkret sein kann. Deshalb bitten wir Sie weiter um Gebet für die anstehenden Entscheidungen.

 

Außensanierung Pfarrhaus Schönbrunn

Das Pfarrhaus Schönbrunn befindet sich unmittelbar unterhalb der Kirche und bildet zusammen mit dem benachbarten AmbrossGut ein Ensemble, welches unverwechselbar und erhaltenswert ist. Es wurde im Jahr 1784 gebaut und steht unter Denkmalschutz.

Das Pfarrhaus stellt neben der Kirche den Mittelpunkt des gemeindlichen Lebens dar. Um die Nutzung dauerhaft erhalten zu können, sind entsprechende Sanierungsarbeiten am Gebäude notwendig.

Die Dacheindeckung (zuletzt erneuert vor cirka 70 Jahren) wird zunehmend fehlerhaft, herabstürzende Schiefer stellen eine steigende Gefahr für Personen und Fahrzeuge im Gelände dar. Die Dachrinnen sind undicht und verursachen dadurch zunehmend Schäden am Mauerwerk. Das als Wohnbereich genutzte Obergeschoss ist nicht isoliert und weist nur dünne Wände auf.

Durch die Außensanierung soll die Dachlattung und Schiefereindeckung erneuert werden. Dabei wird wieder ein Naturschiefer verwendet. Die Holzverkleidung der Außenfassaden des Obergeschosses soll erneuert werden. Zur Energieeinsparung wird gleichzeitig eine Dämmung eingebracht. Der Blitzschutz des Gebäudes wird an die neuen gültigen Standards angepasst, wobei dazu das Gebäude ringsherum aufgeschachtet werden muss. Die noch nicht erneuerte Nebentür wird durch eine neue Holztür ersetzt. Das Gebäude wird einen neuen Anstrich erhalten. Die Holzverkleidung wird dabei wieder in Farbe gestrichen, um auf Anraten der Denkmalschutzbehörde die Abgrenzung zu einem Bauernhaus deutlich zu machen.

Der optische Gesamteindruck des Gebäudes im Ensemble mit dem AmbrossGut bleibt durch die Sanierung erhalten.