| 1666/67 | In der Kastenrechnung werden erstmals Glocken erwähnt, „kleine Glocke“ und „mittlere Glocke“ woraus man schließen kann das es damals schon 3 Glocken gab. |
| 1687 | Stadtbrand, die Kirche brennt mit ab. Der Chronist Köhler schreibt von einem schönen Geläute und von einer Glocke die von vier Männern getreten werden mußte. |
| 1689 | Glockengießer Georg Christoph Hollitzer in Freiberg hat die neue große Glocke gegossen. |
| 1712 | Michael Weinhold, Glockengießer in Dresden gießt die mittlere und die kleine Glocke, nachdem der Turm wieder vollständig repariert ist. |
| 1781 | Die von Hollitzer gegossene große Glocke zersprang am 11. Februar 1781 nachmittags beim Anschlagen. |
| 1786 | Die große Glocke wird von Johann Gottlieb Gräfe in Glauchau neu gegossen. |
| 1890 | C. Albert Bierling, Glockengießer in Dresden. Die kleine Glocke von 125 kg wird einge- schmolzen und durch eine größere von 356 kg ersetzt. |
| 1917 | Im I. Weltkrieg die kleine oder Taufglocke (356 kg) wird nach 27 Jahren im Kupferwerk Ilsenburg eingeschmolzen. |
| 1927 | In Apolda wird von der Glockengießerei Franz Schillig, Söhne, gießen eine neue Taufglocke (310 kg). |
| 1942 | Die große Glocke Dominica und die Taufglocke werden für Kriegszwecke beschlagnahmt. Die Taufglocke wird im Zinnwerke Wilhelmsburg bei Hamburg eingeschmolzen. |
| 1948 | Die große Glocke Dominica, Rücktransport der Glocke per Schiff von Hamburg nach Dresden und per Bahn nach Wolkenstein. |
| 1957 | Kauf einer gebrauchten kleinen Glocke aus der Exulantenkirche in Zinnwald-Georgenfeld. Gegossen wurde diese 1908 von C. Albert Bierling, in Dresden. |
| 2016 | Nachdem man 1890 bei den zwei größeren Glocken die Kronen entfernt hatte um diese in gekröpfte Gußjoche zu hängen war die Erneuerung der historischen Kronen nötig. Diese und weitere Arbeiten wurden in Nördlingen im Glockenschweißwerk Lachenmeyer GmbH & Co.KG, vorgenommen.
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Die Glocken von St. Bartholomäus
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