300 Jahre Kirchweih

Wir haben gefeiert! Voller Dankbarkeit schauen wir auf die vergangenen Wochen der Vorbereitung der Kirchweihfestwoche und deren Durchführung in Schönbrunn zurück. Begonnen hatte alles mit einem Rückblick in die Historie unserer Gemeinde. Pfr. i. R. Soltau berichtete sehr abwechslungsreich mit Hilfe von verschiedenen Bild- und Tondokumenten über die vergangenen Jahrzehnte des gemeindlichen Lebens. In einer Chronik der Kirchgemeinde ist dies jetzt alles nachzulesen. Am Abend darauf war eine Band aus Annaberg zu Gast. Wir hörten von ermutigenden Glaubenszeugnissen und sangen zur Ehre Gottes. Ein festliches Konzert am Samstag war sicher einer der Höhepunkte der Woche. Viele Gemeindeglieder brachten ihre musikalischen Gaben ein. Dabei wurde Musik der letzten 300 Jahre Kirchenmusik vorgetragen. Im Festgottesdienst am Sonntag stärkte Landesbischof Rentzing in der Predigt den Glauben an Christus. Musikalisch durften wir einen Projektchor hören, der unter Leitung von Matthias Melzer diesen Gottesdienst ausgestaltete. Im Anschluss feierten wir im Ambroßgut weiter und die Junge Gemeinde erfreute uns mit einem Märchenspiel. Eine Woche später war die Kirche zum Vortrag von Ruth Heil noch einmal gut gefüllt.

Einen Herzlichen Dank an alle, die diese Woche zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.

Konfirmandenoase 2018 – Gott ist nicht tot!

Dieses Jahr führte uns die Konfirmandenrüstzeit im Oktober nach Geilsdorf ins Vogtland. Mit dabei waren 57 Teilnehmer und Mitarbeiter unserer Kirchgemeinden, sowie eine kleine Gruppe aus Altenberg. Die morgendlichen Gottesdienste mit der Feier des Heiligen Abendmahles führten uns alle in dieser Woche in die Gegenwart Gottes hinein. Dabei hat es sich bewährt, dass auch die Konfirmanden das Heilige Abendmahl empfangen und so an diese geistliche Praxis herangeführt werden. Am Ende der Woche freuten sich die Konfis darauf, auch einmal das Heilige Abendmahl austeilen zu dürfen.

Am Donnerstag erlebten wir ein erstes geistliches und tief berührendes Highlight. Wir hatten für den Zeugnisabend Kathleen Volkmann eingeladen. Sie hat in einer Stunde aus ihrem Leben als FroKi (frommes Kind) berichtet. Sie erzählte, wie lange sie damit gehadert hatte, fromm aufgewachsen zu sein und Gottes Liebe scheinbar nie so wirklich erlebt bzw. gespürt zu haben. Gott hat ihr nach und nach die Augen dafür geöffnet, wie genial es doch ist, in einer Gemeinde und Familie von klein auf behütet aufgewachsen zu sein. Dieses Zeugnis hat vor allem unzähligen jungen Mädchen so aus dem Herzen gesprochen, dass es im Anschluss viele Gespräche und Gebete unter Tränen gab. Ein Großteil der restlichen Gruppe stand im Raum um den Konzertflügel und sang spontan Lobpreislieder. Am nächsten Nachmittag wurden viele Konfis und Mitarbeiter durch eine zweistündige Stille zur Beichte bzw. Lebensübergabe geführt. Am Abend schauten wir dann den Film „Gott ist nicht tot“, der im Kern davon handelt, sein Leben Gott in die Hand zu geben, weil Christus lebt. Der Film endet mit einem Rockkonzert, bei dem das Lied „Gott ist nicht tot“ gesungen wird. Dies war unser Rüstzeitlied, welches wir die ganze Woche als Abschluss des Morgengottesdienstes gemeinsam gesungen hatten und daher nun aus voller Kehle gemeinsam sangen. Ein Gänsehautmoment. Im Anschluss versammelten sich wieder einige zum Lobpreis um das Klavier.

In Vorfreude auf den letzten Abend dienten wir am Samstag der Gemeinde Geilsdorf, indem wir sämtliches Laub auf dem Friedhof beseitigten. Eine andere Gruppe sang Lobpreislieder im Globus in Weischlitz und versuchte mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen. Eine große Gnade sollten wir am Abend noch einmal erleben. Wir sangen gemeinsam und es war Raum für Zeugnisse. Dabei gaben einige Konfis starke Zeugnisse von ihrer Lebensübergabe und ermutigten auch die anderen es genauso zu machen. Am Sonntag fuhren die Konfis sowie alle 30 Mitarbeiter sehr ermutigt nach Hause. Wir waren müde nach diesen 8 Tagen, aber erfüllt und dankbar. Gott ist nicht tot, er lebt und tut Großes unter uns.

Wochenende 50+ im Haus Waldpark in Hohenfichte

Wir haben uns alle sehr wohl gefühlt im gemütlichen Haus, am gedeckten Tisch, beim einander besser Kennenlernen und miteinander ins Gespräch kommen über Gott und die Welt und unser Thema: „Ich seid Salz und Licht der Welt“. Bei der künstlerischen Umsetzung des Themas in Specksteinleuchtern und beim Herstellen von Kräutersalz konnte jeder seiner eigenen Kreativität freien Lauf lassen. Und wir waren sehr erstaunt, dass dies alles viel Spaß machte und zu ungeahnten Ergebnissen führte.

Viel gab es zu entdecken und zu erleben im wunderbaren Gelände des Hauses oder bei der doch etwas anstrengenden Wanderung zum Hetzdorfer Viadukt. Von der hauseigenen Bastei z. B. blickten wir auf die Augustusburg – ein wunderbarer Aus- und Anblick, bei dem uns geschenkten sonnigen Herbstwetter. In Gesprächen rund um „Salz und Licht der Welt“ hörten wir viel Wissenswertes und Neues und kamen ins Gespräch über unser Leben und unsere Gemeinde.

Es war ein schönes Wochenende in bester Gemeinschaft und wir hoffen, dass es sich 2019 wiederhiolen lässt. Vielleicht laden unsere Erlebnisse auch andere ein, dabei zu sein. Denn das Haus Waldpark hat viele Plätze um nicht nur 10 Gäste, sondern eine große Gruppe Menschen 50+ unserer Gemeinden zu beherbergen. Wir jedenfalls sind wieder dabei und freuen uns auf ein Neues.