Tage des gemeinsamen Lebens

Man nehme eine ganz normale Woche, eine Menge JGler, die Großrückerswalder Pfarrscheune, viel Gemeinschaft und gute Laune, Andachten und gemeinsames Gebet. Wenn man das alles gut durchmischt, erhält man die Tage des gemeinsamen Lebens, in der JG unter dem Kürzel „TdgL“ bekannt und geliebt. Dabei handelt es sich um eine Alltagsrüstzeit, die dieses Jahr vom 21.05. bis zum 26.05. zum zweiten Mal stattfinden konnte. Im Klartext bedeutet dies, dass jeder Teilnehmer innerhalb dieser Woche ganz normal zur Schule bzw. auf Arbeit ging und alle anstehenden Termine wahrnahm, die restliche Zeit aber nicht zu Hause, sondern mit den anderen JGlern in der Pfarrscheune ‚wohnte‘. Dadurch konnte die Gemeinschaft sehr wachsen und es wurde einfacher, mit Gott auch durch den Alltag zu gehen. So kamen wir beispielsweise schon früh am Morgen, bevor die Ersten sich auf den Weg in die Schule machten, zusammen, um mit Lobpreis und Gebet in den Tag zu starten. Am Nachmittag trudelten dann alle nach und nach wieder ein, es wurde gemeinsam gekocht, gegessen und auch bei den Hausaufgaben war man nicht allein. Daneben blieb viel Zeit für gemeinsame Gespräche, Spiele oder auch akrobatische Übungen in der Hängematte.

Nach dem Abendessen gab es noch einen festen Programmpunkt, nämlich eine kurze Andacht mit vorheriger Lobpreiszeit. So bot sich für jeden die Möglichkeit, nach einem stressigen Tag bei Gott zur Ruhe zu kommen und neue Impulse für den nächsten Tag zu erhalten. Bei einer dieser Andachten wurde außerdem jeder dazu aufgerufen, sich zu fragen, welche Gaben er von Gott geschenkt bekam und wie er diese am besten in JG oder Kirchgemeinde zu Gottes Ehre einsetzen kann, und wir hoffen, dass diese Andacht auch sichtbare Früchte tragen wird.

Der Samstag war insofern besonders, dass wir den kompletten Tag gemeinsam verbringen konnten. Nach reiflichem Überlegen ließen wir es uns einfach gut gehen und fuhren am Nachmittag für ein paar Stunden nach Marienberg zum Stadtfest. Am Abend wendeten wir uns vom weltlichen Vergnügen hin zum geistlichen Tiefgang, indem wir den Lobpreisabend in Hilmersdorf besuchten.

Am Sonntagvormittag hieß es dann Aufräumen und das gehört bekanntlich zu den weniger schönen Dingen im Leben, aber wie alles andere in dieser Woche wurde auch das gemeinsam erledigt und so war es nur halb so schlimm.

Rückblickend lässt sich sagen, dass diese Woche eine gesegnete Zeit war, mit vielen einzigartigen Erinnerungen, die wir so schnell nicht vergessen werden, sei es nun das gemeinsame ‚handlettern‘ von Bibelsprüchen, um damit den JG-Raum in Schönbrunn zu schmücken, oder das Musizieren am Lagerfeuer mit zehn Instrumenten, darunter auch Akkordeon und Trompete. Gerne wären wir noch länger geblieben und blicken nun voller Vorfreude aufs nächste Jahr, wenn die Tage des gemeinsamen Lebens hoffentlich wieder stattfinden können.

Debora Weiß

10. Turnhallengottesdienst – ER führt mich?!

Am 30. Juni fuhren viele Menschen möglichst zeitig los um einen guten Sitzplatz beim 10. Turnhallengottesdienst zu bekommen. Um 10 Uhr begann der Gottesdienst mit einem Lied von Star-Gast Samuel Rösch. Das Thema des Turnhallengottesdienstes wurde mit einem Slalom mit verbundenen Augen eingeleitet. Nach einer Sprachnachricht von Torsten Uhlig, dem Gruppenspiel „Wer ist es?“ und ein paar gemeinsam gesungenen Liedern ging es für alle Kinder in den Kindergottesdienst. Dann wurde mit Samuel Rösch ein Interview geführt. Wir erfuhren zum Beispiel wie sehr Samuel seine Heimat liebt und wie Gott ihn im letzten Jahr zum Sieg bei „The Voice of Germany“ geführt hat. Pfarrer Michael Ahner predigte über David und seinen Weg mit Gott. Später kamen die Kinder aus ihren verschiedenen Kindergottesdienstgruppen wieder in den Gottesdienst und ein weiteres gemeinsames Lied wurde gesungen. Der Gottesdienst wurde mit einer Zugabe von Samuel Rösch und seiner Band Paperclip beendet.

Danach gab es Autogramme von Samuel Rösch und leckeres Essen am Buffet. Es war inzwischen eine Außentemperatur von 35 Grad und die Sonne schien heiß. Schließlich machten sich alle Mitspieler für die Familien-Fest-Meister-Wanderpokal-Spiele bereit. Nach einem spannenden Wettkampf gewann unsere Kirchgemeinde mit neun Punkten Unterschied. Vielen Dank an alle Helfer und den Sportverein in Falkenbach.

Cathleen Ahner

Sommerkirche

Unser erster Sommerkirchengottesdienst in Warmbad ist trotz des Wetters nicht „ins Wasser gefallen“ – sondern wurde kurzerhand in die Kirche verlegt. Hartmut Nitsch berichtete in beeindruckender Weise von OpenDoors, einer Hilfsorganisation, die sich seit Jahrzehnten weltweit in mehr als 60 Ländern für verfolgte Christen einsetzt.

Abschluss Konfizeit Klasse 7

Das Beste zu Beginn: Dieses Jahr konnten wir die ganze Nacht in den Zelten verbleiben. Kein starker Regenguss und kein Gewitter weit und breit.

Ende Juni zelteten die Konfirmanden der Klasse 7 zum Abschluss des gemeinsamen Jahres in Gehringswalde. Nach gemeinsamer Konfizeit am Abend mit Singen und Beten wurden die Konfis mit leckeren Salaten und Grillgut verköstigt. Dann ging es zum Schlafen in die Zelte.

Nach einer kurzen Nacht und gemeinsamen Frühstück beschäftigten wir uns damit, wie es ist, ein Nachfolger von Jesus zu sein. Wir wollen auf die Stimme unseres guten Hirten hören und dies einüben. Dies wurde bei einem gemeinsamen Spiel ganz praktisch.

Vielen Dank an alle Eltern, die unsere Konfizeit so tatkräftig unterstützen!