Ich wünsche mir für die Gemeinde …

Seit dem 01. Januar 2020 haben sich die Gemeinden Drebach, Großrückerswalde, Mauersberg, Schönbrunn, Großolbersdorf und Wolkenstein als Schwesterkirchgemeinden verbunden.

Wir haben Gemeindeglieder dieser Gemeinden gefragt: „Was wünschst du dir für deine Gemeinde?“ Daraus ist ein Video entstanden, welches auf der Webseite der Kirchgemeinde Drebach abrufbar ist.

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Advent 2020 in Wokenstein, Gehringswalde und Hilmersdorf – ganz anders und trotzdem erfüllt

„Süßer die Glocken nie klingen…“ unter diesem Motto bastelten die Christenlehrekinder viele Glocken aus Papier, Holz oder Folie und verzierten sie mit Sternen oder auch Bibelsprüchen bzw. Segenswünsche. Viele alleinstehende oder kranke Menschen in Wolkenstein, Warmbad und Gehringswalde sowie im Pflegeheim und im Betreuten Wohnen konnten sich über diesen Weihnachtsgruß freuen. In Hilmersdorf brachten Jugendliche ebenfalls liebe Weihnachtsgrüße von Haus zu Haus. Danke an alle fleißigen Bastler und Verteiler.

„Christbäume der Herzen“ (Sterne und Glocken) waren bis zum 2. Februar in Wolkenstein am Diakonat, in Gehringswalde am Gemeinschaftshaus sowie in Hilmersdorf an der Feuerwehr zu sehen. Sie leuchteten in dieser doch oftmals dunklen Zeit frohe Botschaften in die Herzen der Leser. Viele nutzten einen Spaziergang zu den Bäumen, um Gebete, Wünsche und Bibeltexte zu lesen oder selbst anzubringen. Diese Gemeinschaftsaktion der Christenlehre- und Kindergottesdienstkinder brachte viele kleine Momente der Freude in unsere Orte.

Wir erlebten einen anderen „Leuchtender Advent“. 2020 trafen wir uns zu Gottesdienst und Kindergottesdienst. In der offenen Kirche nutzten einige Gäste die Stille und Zeit zum Gebet. Zum Ausklang 17 Uhr erfreute uns Familie Klemm mit weihnachtlichen Liedern und Musik. Meditative Texte und Geschichten zum Advent rundeten diese gemeinsame Zeit ab.

Krippenspiel 2020? Wie soll das gehen? Mit Abstand und begrenzten Sitzplätzen in der Kirche? Da entdeckten Spielleiter und Spieler die Möglichkeit, an besonderen Plätzen in Wolkenstein und Umgebung die Geschichte von der Geburt Jesu als Video aufzunehmen. Diese tolle Idee zusammen mit den Spielern und der Musik in der Kirche ließen den Heiligabend doch zu einem Weihnachtserlebnis werden.

Vielen Dank an alle Beteiligten!
Sabine Wittig

Die wandernde Adventskiste
Eine wandernde Adventskiste? Diese Idee gefiel mir sehr: Schuhkarton beklebt, befüllt mit Kleinigkeiten wie Kerzen oder Kekse. Dazu ein Tagebuch zum Notieren von Gedanken, Gedichten usw. Die Aufgabe? Den Karton erhalten, etwas herausnehmen, dafür etwas Neues hineintun, ins Tagebuch schreiben, den Karton weitergeben. Ziel: Am 24. Dezember sollte er im Pfarrhaus ankommen. Hat funktioniert! Die Idee: Freude bringen, Gemeinschaftsgefühl erleben, an Andere denken, zur Ruhe kommen. Das ist bei allen sehr gut angekommen, deshalb sicher 2021 wiederholbar, vielleicht mit mehreren Adventskisten?
Beate Haustein (gekürzt)

Adventskalender von Frauen für Frauen
Seit einigen Jahren basteln und verpacken Frauen aus Hilmersdorf und Umgebung Adventskalenderpäckchen. Liebevoll Selbstgemachtes, Leckereien und schön eingepackte Kleinigkeiten erfreuen dann die anderen Teilnehmerinnen.
Daniela Gärtner

Lichter (in) der Christnacht – so stand es im Kirchenboten und manch einer von Ihnen wird sich gefragt haben, was ist das nun schon wieder Neues?
Nach all den Absagen der letzten Wochen und der Hektik sollte es ein Angebot für all diejenigen sein, die sich etwas Ruhe und Besinnlichkeit zum Heilig Abend wünschen und so in die Weihnachtszeit gehen wollen. Und so läuteten abends um 21.00 Uhr noch einmal die Glocken. Sie luden ein, dem Licht von Weihnachten – Jesus Christus – zu begegnen.
Wir waren gespannt, alle die gekommen waren und auch unser kleines Team. Das Licht hat sich ausgebreitet, nicht nur in Form der Kerzen. Ich denke, jeder hat in seinem Herzen gespürt, wie Jesus Christus in Jedem hell machen will. Und wer diesmal nicht dabei war, der kann es ja zum nächsten Heiligen Abend ausprobieren.
Angela Modes

Andacht zum Martinstag in Schönbrunn – Andacht mit Abstand

Die Martinsandacht am 11.11.2020 haben einige Familien in unseren Gemeinden genutzt und sind in der Schönbrunner Kirche – natürlich mit eingehaltenen AHA-Regeln – zusammengekommen. Auch ohne Lampionumzug und Abschluss im AmbroßGut konnten Große und Kleine etwas für sich mit nach Hause nehmen (Danke an die Bäckerei Haase für die verpackten leckeren Martinshörnchen! Danke an unsere Gemeindepädagogin für die Martinsgeschichte!).

Dieser Tag war auch die Gelegenheit für die Abgabe der Päckchen für „Weihnachten im Schuhkarton“. Auch allen Packern vielen Dank! Die Kinder in Osteuropa haben sich bestimmt sehr über die Geschenke gefreut.

Der Nicolaus war da

Der 2. Advent 2020 fiel auf den 6. Dezember. Alle die nach Schönbrunn zum Familiengottesdienst gekommen sind, haben ihn selbst gesehen – den Nicolaus!

Als Pfarrer Ahner von der Gemeinde wissen wollte, was denn „Almosen“ bedeutet, war das für die jüngere Generation gar nicht so leicht zu beantworten. Als Jugendpfarrer war sich Michael Ahner natürlich dessen bewusst und meinte: „…ich weiß, hier ist schlechtes Internet, hier kann man nicht googeln“. Am Ende des Familiengottesdienstes hatten aber sicherlich alle verstanden, was „Almosen“ bedeutet. Auch der Nicolaus ließ es sich nicht nehmen, an die Kinder und Erwachsen einen kleinen schokoladigen Gruß zu verteilen.

Stille zu Weihnachten

Christvesper zum Heiligen Abend mit schriftlicher Voranmeldung, eine gefühlt leere Kirche, wo sonst freudige Erwartung und Gedränge in den Kirchenbänken herrscht. Dieses Weihnachten war stiller, zurückhaltender, besinnlicher? Ein Besucher der am Abend nochmals offenen Kirche empfand es so: „Hier ist himmlischer Weihnachtsfrieden!“

Kinderkreis Schönbrunn – geht auch digital

„Wenn Gott dir eine Tür zuschlägt, öffnet er dir ein Fenster“ – wenn die Vorschulkinder nun leider seit Anfang Dezember 2020 nicht mehr als Kinderkreis in das Pfarrhaus kommen können, kommt eben der Kinderkreis als digitales Angebot zu ihnen nach Hause. Kurz vor Weihnachten gab es für die Kinder nicht nur die Geschenke an den Haustüren sondern auch ein kleines Video zur Weihnachtsgeschichte. Weitere Aufnahmen folgten und so konnte von Josefs Traum, den Sterndeutern und der Flucht der Heiligen Familie erzählt werden.

Wer auch Interesse an diesem digitalen Angebot hat, kann sich gern bei Annett und Elena melden. Wir senden euch die Geschichten gerne zu.

Junge Gemeinde in ungewöhnlichen Zeiten

Wir alle leben in ungewöhnlichen Zeiten und müssen sehen, wie wir das Beste aus unserer Situation machen können. Veranstaltungen abseits von Gottesdiensten können nicht stattfinden. Um uns dennoch sehen zu können und gemeinsam mehr über Gott erfahren zu können, treffen wir uns als Junge Gemeinde nun schon seit mehreren Wochen virtuell über Zoom. Das kann zwar die richtige Gemeinschaft nicht ersetzen, aber wir genießen es dennoch, auf diese Weise Zeit miteinander verbringen zu können.

Singen ist so zwar auch nicht möglich, aber wir hören ein Thema oder lesen gemeinsam in der Bibel, tauschen uns über unsere Erlebnisse mit Gott aus und sind miteinander im Gespräch. Im Anschluss spielen wir dann noch miteinander, wobei es glücklicherweise viele Möglichkeiten übers Internet gibt – zumindest wenn die Technik mitspielt. So werden unter anderem mit großer Freude alte Klassiker wie Stadt-Land-Fluss wieder ausgegraben.

Außerdem gab es am Ende des turbulenten Jahres 2020 eine Veränderung in unserem Leitungskreis. Sophia Melzer, die für ein halbes Jahr nach Mexico geflogen ist, wurde als JG-Leiterin verabschiedet und Luise Uhlig hat die Leitung übernommen, gemeinsam mit Sophie Weinhold, die bereits zuvor für die organisatorische Leitung verantwortlich war. Zum Leitungskreis gehören außerdem noch Johannes Klemm, Emma Leibelt, Paulina Schiller und Magdalena Matschke.

Wir hoffen, dass es im Laufe dieses neuen Jahres wieder möglich wird, uns tatsächlich zu treffen und wieder mehr Gemeinschaft zu haben, und dass dann auch wieder Leute in die Junge Gemeinde kommen, von denen wir schon lange nichts mehr gehört haben.

Doch alles in allem können wir nur dankbar sein für all die Möglichkeiten, die wir heutzutage haben, um uns zu sehen und Zeit miteinander zu verbringen.

Gott hat uns auch in diesen ungewöhnlichen Zeiten so viel geschenkt – wir müssen es nur sehen.

Debora Weiß