Schulgottesdienst Klasse 9 gamma der Evangelischen Schulgemeinschaft Annaberg

Schüler der 9. Klasse am EGE hatten am 25.09.2022 die Gelegenheit, endlich ihren Schulgottesdienst auf die Beine zu stellen. Dank Pfarrer Ahner, der den seit 2 Jahren ausgefallenen Schulgottesdienst dieser Klasse doch noch nach Schönbrunn holen konnte, war an diesem Sonntag viel los in der Kirche. Die reichlich 20 Jugendlichen haben einen wunderbar erfrischenden Gottesdienst ausgestaltet. Auch die Musik war von den Schülern handgemacht und damit ganz authentisch. Staunend konnten die Gottesdienstbesucher erleben, wie die Jugendlichen beim Musizieren, Lesen, Ansagen und selbst bei der Verkündigung über sich selbst hinausgewachsen sind. Ein Dank gilt auch den Klassenlehrerinnen Frau Oelsner und Frau Basse für ihr gutes Händchen mit den Schülern, die so ihren Freiraum in der Gestaltung ganz toll mit ihrer eigenen Kreativität ausgefüllt haben. (Elena Weber)

Konfirmandenrüstzeit in Geilsdorf 2022

Stell dir vor es sind noch 24h bis zum Beginn der Rüstzeit und der Küchenchef mit seiner Frau kann nicht an der Rüstzeit teilnehmen… Ich war sprachlos und brauchte einen Moment des Durchatmens. „Jesus hilf jetzt!,“ war mein Gebet. Innerhalb von wenigen Stunden fand sich ein Caterer für die Mittagsversorgung, eine Frau, die spontan eine Woche opfert, um für uns die Küchenleitung zu übernehmen und Mitarbeiter, die den Einkauf fürs Küchenteam übernehmen. Danke Jesus! Was für ein Start vor dem Start.
Dann ging es für 8 Tage mit 51 Personen ins Vogtland. Ich will euch gern einen kleinen Einblick in unsere Woche geben. Im Lauf der Woche waren große und kleine Krankheiten ein großes Thema. Konfirmanden hatten immer wieder kleinere und auch größere Blessuren, aber das war für Gott überhaupt kein Hindernis. Er gebrauchte das für sein Wirken. Ich will 2 Beispiele berichten:

  • Zwei Jungs aus meiner Kleingruppe (Oasenfamilie) waren sehr ruhig und zurückhaltend. Am dritten Tag wurden beide krank und mussten den ganzen Tag im Bett bleiben. Sie wollten auch abreisen. Einen Tag später waren beide wieder gesund und hatten sich über die gemeinsame Leidenszeit miteinander angefreundet (sie lagen im selben Zimmer) und waren nun ganz begeistert vom Küchendienst. Mit großer Leidenschaft haben sie viel Abwasch übernommen. Kein Heimweh mehr! Sie hatten einander gefunden und sind am letzten Abend intensiv von Jesus berührt worden.
  • Das ermutigendste Erlebnis geschah am letzten Abend. Am Freitag führten wir einen Arbeitseinsatz durch. Bei einem Einsatz auf dem Friedhof sprang eine Konfirmandin in einen Laubhaufen und verletzte sich im Nackenbereich. Die Kopfschmerzen wurden bis zum Abend schlimmer. Unsere Krankenschwester riet uns in Absprache mit der Mutter ins Krankenhaus zu fahren. 19.30 Uhr begann der Segnungs- und Zeugnisabend. Pfr. Keller und die Konfirmandin fuhren ins Krankenhaus, um den Verdacht einer Gehirnerschütterung abzuklären. Keine zwei Stunden später standen die besten Freundinnen der verletzten Konfirmandin bei Mitarbeitern und beteten um Heilung und ein Wunder Gottes. Während ihres Gebets kam die Konfirmandin aus dem Krankenhaus mitten in unsere Runde hinein. Sie war fit und gesund. Alles gut. Ärztlich bestätigt. Daraufhin flossen viele Tränen. Danke Gott, dein Zeitplan ist überragend! Ein großer Teil der Mitarbeiter waren vor einem Jahr selbst noch Konfirmanden. Es war sehr beeindruckend zu sehen, mit welcher Selbstverständlichkeit sie gelernt hatten Jesus in den verschiedenen Herausforderungen der Woche zu vertrauen und füreinander zu beten. Jene Missionarin aus Altenberg, die spontan als Küchenchefin mitgefahren war, erwies sich als großer Segen für unsere Rüstzeit.

Es wäre wirklich noch viel zu erzählen und zu berichten. Die Konfioase war ein Segen. Die Gottesdienste und Familienzeiten Geschenke für den Glauben. Daher will ich den kurzen Bericht mit dem letzten Tag schließen. Für den Nachmittag stand ein Arbeitseinsatz bevor. Wir wollten der Kirchgemeinde in Geilsdorf Gutes tun. In mir war aber eine Unzufriedenheit gewachsen. Die Woche lief gut, ja. Aber kein Konfirmand hatte bis dahin einen Anfang mit Jesus gemacht. Damit wollte ich mich nicht zufriedengeben. So gingen alle zum Arbeitseinsatz. Eine Mitarbeiterin blieb mit mir zurück und wir begannen zu beten. Wir hatten vor uns ein weißes Blatt liegen und fragten Jesus, wie und wofür wir zu beten haben. Jesus zeigte uns das Bild einer Baustelle auf der mehrere Häuser gebaut wurden. Das Fundament war schon gelegt worden. Während unseres Gebets für jede Person der Rüstzeit wuchs der Bau bis er fertig und schön anzusehen war. Wir wussten, wir konnten aufhören zu beten. Gott würde großes Tun. Zum Schluss baten wir Jesus uns Ideen zu geben, was und wie wir den Segnungsabend gestalten sollten. Und Jesus gab uns Ideen. Der Abend begann und wie beschrieben, musste eine Konfirmandin ins Krankenhaus. Trotzdem hatte ich so einen Frieden, weil ich wusste Jesus würde die jungen Menschen zu sich ziehen. Vor allem die jungen Mitarbeiter gaben Zeugnis, von dem was sie in der Woche mit Jesus erlebt hatten. Es war toll zu hören. Am Ende des Abends boten wir Mitarbeiter an, für die Konfirmanden und alle anderen Mitarbeiter zu beten und sie zu segnen. Wir sollten viel zu tun bekommen. Der Himmel über uns war offen. 11 Konfirmanden haben sich an diesem Abend für ein Leben mit Jesus entschieden, viele weitere kamen zum Gebet. Da auch schon zur Jugendwoche einige Wochen vorher einen Anfang mit Jesus gemacht haben, kann ich nur über Gottes Wirken staunen. Gott baut sein Reich und wir dürfen dabei zusehen! Etwas müde und dankbar kann ich nur sagen: Danke Jesus und wir freuen uns auf die nächsten Wochen und beten, dass die Frucht, die Gott geschenkt hat, bleibt. (Pfr. Michael Ahner)

Unser Konfiprojekt mit David Rümmler

Vor zwei Jahren haben wir die Möglichkeit ergriffen und David Rümmler mit 20% für unser Konfirmandenprojekt anzustellen. Für 2 Jahre haben wir das ausprobiert mit Ziel einer langfristigen Anstellung. Das ist gelungen. Bis 2026 ist David Rümmler zu 80% in der ephoralen Jugendarbeit und zu 20% für die Arbeit mit Konfirmanden angestellt. Das Geld dafür müssen unsere beiden Gemeinden durch Spenden aufbringen. 2020 ist das gelungen. 2021 fehlten uns am Ende 1700€, die wir aber aus Rücklagen bezahlen konnten. Ab diesem Jahr (bis 2026) gibt die Landeskirche Zuschüsse zu jener Projektstelle. Daher müssen wir nur noch ca. 6500€ pro Jahr aufbringen. Dieser Betrag ist durch fleißige Dauerspender in etwa gedeckt. Vielen Dank für eure Bereitschaft in junge Menschen zu investieren. Das ist genial! Früchte davon sind u.a. die Konfirmandenrüstzeit von der berichtet wurde.