Jesus spricht: „Steh auf und geh!“

„Ich würde ja gerne, aber…“ Wer kennt diesen oder ähnliche Sätze nicht?

In ihrem Weltgebetstags-Gottesdienst lassen uns die Simbabwerinnen erfahren: Diese Aufforderung gilt allen. Gott öffnet damit Wege zu persönlicher Veränderung. In einem Text heißt es dazu: „Wir dürfen uns nicht fürchten, auf Gottes Wort zu vertrauen.“

Die Autorinnen des Weltgebetstags 2020 wissen wovon sie schreiben, denn ihre Situation in dem krisengeplagten Land im südlichen Afrika ist alles andere als gut. Dass Menschen in Simbabwe aufstehen und für ihre Rechte kämpfen, ist nicht neu: Viele Jahre kämpfte die Bevölkerung für die Unabhängigkeit von Großbritannien, bis sie das Ziel 1980 erreichten.

Noch heute sind Frauen benachteiligt. Oft werden sie nach dem Tod ihres Mannes von dessen Familie vertrieben, weil sie nach traditionellem Recht keinen Anspruch auf das Erbe haben, auch wenn die staatlichen Gesetze das mittlerweile vorsehen. Aber sie haben verstanden, dass Jesu Aufforderung allen gilt und nehmen jeden Tag ihre Matte und gehen.

Wir laden alle Gemeindeglieder ganz herzlich dazu ein, dass wir am Freitag, 6. März 2020 um 19.30 Uhr im Gemeinschaftshaus Gehringswalde den Weltgebetstag gemeinsam feiern.