Ich war fremd – ihr habt mich aufgenommen

Im Jahr 2013 kommt der Weltgebetstag (WGT) von Christinnen aus unserem Nachbarland Frankreich, mit dem uns viel verbindet und wo es doch Neues zu entdecken gibt. Sehnsüchtig blickt manche Frau aus anderen Ländern auf die Französinnen, die dank gut ausgebauter staatlicher Kinderbetreuung scheinbar mühelos Familie und Berufstätigkeit vereinbaren. Dennoch bleiben Frauen in Frankreich, die durchschnittlich 18 % weniger verdienen als die Männer, wirkliche Führungsposten in Politik und Wirtschaft oft verwehrt. Schwer haben es häufig auch die Zugezogenen, meist aus den ehemaligen frz. Kolonien in Nord- und Westafrika stammend, von denen viele am Rande der Großstädte, in der sog. banlieue, leben.
Geschätzte 200.000 bis 400.000 sogenannte Illegale leben in Frankreich. Spätestens seit in Paris zwei Kirchen von „sans-papiers“ (Menschen „ohne Papiere“) besetzt wurden, ist ihre Situation in der französischen Öffentlichkeit Thema. Was bedeutet es, Vertrautes zu verlassen und plötzlich „fremd“ zu sein? Diese Frage stellten sich 12 Französinnen aus 6 christlichen Konfessionen.

Ihr Gottesdienst zum WGT 2013, überschrieben mit dem Bibelzitat „Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen“ (Mt 25,35), fragt: Wie können wir „Fremde“ bei uns willkommen heißen? – Der WGT 2013 liefert dazu biblische Impulse.

Lisa Schürmann, Deutsches WGT-Komitee e.V.

Neugierig geworden?  – Dann sind Sie herzlich eingeladen
am Freitag, dem 01. März 2013um 19.30 Uhr ins Gemeinschaftshaus Hilmersdorfzum Weltgebetstag der Frauen 2013

Wir wollen gemeinsam einen informativen, kreativen Gottesdienst erleben und uns natürlich die gute französische Küche im Anschluss schmecken lassen. Auch alle Männer sind an diesem Abend herzlich willkommen!